News: SNP Schneider-Neureither & Partner AG

SNP Schneider-Neureither&Partner AG veröffentlicht Neunmonatszahlen - Umsatz zieht mit Beginn der zweiten Jahreshälfte an

- Anziehende Umsätze mit Beginn des zweiten Halbjahrs
- Starker Anstieg der Software-Verkäufe
- Ergebnis weiterhin von Personal- und Marketing-Investitionen beeinflusst


Heidelberg, 21. Oktober 2010 - Die SNP Schneider-Neureither & Partner AG (ISIN DE0007203705) verzeichnet mit Beginn des zweiten Halbjahres im Geschäftsjahr 2010 anziehende Umsätze im Konzern. Während die Erlöse in den ersten neun Monaten insgesamt um 3 % zulegten, sprang der Software-Umsatz im dritten Quartal um 50 %. Darüber hinaus wurde eine erste Vertriebspartnerschaft mit einem international agierenden und auf Großkunden spezialisierten IT-Dienstleistungsunternehmen abgeschlossen: Seit September tritt T-Systems offiziell als SNP Transformation Partner auf und bietet seinen Kunden SAP-Transformationen nach der Business Landscape-Methode und unter Einsatz der Software SNP T-Bone an.
'Unsere seit Herbst vergangenen Jahres mit der Einführung von SNP T-Bone laufende Vertriebsoffensive beginnt Früchte zu tragen. Das zeigt sich sowohl in der gestiegenen Zahl der Kundenanfragen und der bahnbrechenden Partnervereinbarung mit T-Systems, aber auch ganz konkret im signifikant gestiegenen Software-Umsatz und Auftragsbestand', kommentierte der SNP-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Schneider-Neureither. 'Die nicht exklusive Partnerschaft mit T-Systems hat uns bereits einen ersten Großauftrag beschert. Und die weiteren Aussichten für den Verlauf des in unserem Geschäft traditionell wichtigsten 4. Quartals sind vielversprechend.'

Deutlicher Anstieg der Software-Umsätze im dritten Quartal
Der Konzernumsatz der SNP liegt nach den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres mit 15,28 Mio. EUR (im Vorjahr: 14,79 Mio. EUR) bzw. +3 % knapp über dem Wert des Vorjahres. Der Anteil der Umsätze im Segment Software erhöhte sich weiter auf rund 24 %. Absolut stieg der Bereich in den ersten neun Monaten um 26 % auf 3,60 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,86 Mio. EUR), hiervon entfielen 2,63 Mio. EUR auf Lizenzen sowie 0,97 Mio. EUR auf Wartung (im Vorjahr: 2,17 Mio. bzw. 0,68 Mio. EUR). Der Beratungsumsatz inklusive Schulung (Segment Software-related-Services) lag mit 11,69 Mio. EUR (im Vorjahr: 11,94 Mio. EUR) knapp unter dem Vorjahreswert.

Vertriebsinvestitionen spiegeln sich im Ergebnis wider
Nach wie vor und erwartungsgemäß wird das Konzernergebnis durch die mit der Markteinführung von SNP T-Bone verbundenen erhöhten Vertriebskosten belastet. SNP hat seit Herbst 2009 verstärkt in Werbe- und Marketingmaßnahmen investiert. Außerdem wurde in Erwartung künftiger Wachstumsmöglichkeiten zusätzliches Personal eingestellt. Durch die im dritten Quartal anziehenden margenstarken Softwareumsätze wurde jedoch gegenüber den Vorquartalen der Abstand zu den Ergebnissen des Vorjahres verringert.
Das operative Ergebnis (EBITDA) lag mit 3,12 Mio. EUR (im Vorjahr: 3,65 Mio. EUR) um 15 % unter dem Vorjahreswert, die EBITDA-Marge erreichte 20,5 % (24,7 %). Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging um 17 % auf 2,71 Mio. EUR zurück (im Vorjahr: 3,25 Mio. EUR), die EBIT-Marge lag bei 17,7 % (im Vorjahr: 21,9 %). Entsprechend dem typischen Geschäftsverlauf mit dem Umsatzschwerpunkt in der zweiten Jahreshälfte belasteten die Personalinvestitionen die Margen in beiden Segmenten, vor allem jedoch im personalintensiveren Beratungsgeschäft.
Das Konzernergebnis nach Anteilen Dritter erreichte in den ersten neun Monaten 1,84 Mio. EUR (2,21 Mio. EUR), dies entspricht einer Umsatzrendite von 12,0 % (14,9 %). Das Ergebnis je Aktie lag bei 1,63 EUR (unverwässert) bzw. 1,63 EUR (verwässert), im Vorjahr betrug es 1,95 EUR bzw. 1,95 EUR.

Auftragsbücher gut gefüllt
Der Auftragsbestand ist zum 30. September 2010 im Vergleich zum Vorjahrzeitpunkt um rund 4,5 % auf 8,78 Mio. EUR (im Vorjahr: 8,40 Mio. EUR) gestiegen. Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2010 ist zu korrigieren, er belief sich auf 8,3 Mio. EUR anstatt der ursprünglich veröffentlichten 9,9 Mio. EUR.

Ausblick - Schlussspurt entscheidend
Der Vorstand geht weiterhin davon aus, dass die SNP im laufenden Geschäftsjahr einen knapp zweistelligen Umsatzanstieg erreichen wird. Trotz der Anlaufkosten für die Markteinführung der SNP T-Bone und dem damit verbundenen Anstieg der Marketing- und Vertriebskosten rechnet die Unternehmensführung damit, auch bei der Gewinnentwicklung ein positives Vorzeichen erreichen zu können.
Petra Neureither, Vorstand Finanzen, Controlling und Personal, kommentierte wie folgt: 'Wie sehen im bisherigen Jahresverlauf unsere Erwartungen für das Geschäftsjahr bestätigt. Typischerweise ist das zweite Halbjahr entscheidend für die gesamte Entwicklung. Der aktuelle Auftragsbestand und die bisher erfahrene Resonanz für unsere Software-Innovationen lassen uns einen guten Schlussspurt erwarten.' Abschließend fügte Petra Neureither hinzu: 'Wir verfügen in beiden Segmenten über eine gut gefüllte Projekt-Pipeline. Die Entwicklung von Überschuss und Margen wird im Wesentlichen davon abhängen, welchen Anteil die margenstarken Software-Umsätze am Gesamtumsatz erreichen werden.'

Über SNP
SNP ist führender Anbieter von Software und Software-related-Services für Transformationen von SAP-Systemen, wie sie beispielsweise im Zuge von Mergers&Acquisitions, Splits, Harmonisierungen oder Upgrades notwendig werden. Für diese Transformationen der IT-seitigen Unternehmenslandschaft bietet SNP mit SNP Transformation Backbone(R) (SNP T-Bone) die weltweit erste Standardsoftware an, die SAP-Transformationen ganzheitlich und automatisiert unterstützt. Die Software setzt SNP auch für den einzigartigen Beratungsansatz SNP Business Landscape Transformation(R) ein, der Unternehmen dabei unterstützt, betriebswirtschaftlich bedingte Umstrukturierungen IT-seitig nutzenbringend umzusetzen. Im Leistungsportfolio von SNP spielt neben dem Thema Transformationen auch das Management von IT-Systemlandschaften eine bedeutende Rolle. Mit dem Beratungsansatz SNP Business Landscape Management unterstützt SNP Unternehmen dabei, die Service- und Supportprozesse innerhalb ihrer SAP-Systemlandschaft zu optimieren. Die SNP AG wurde 1994 in Heidelberg gegründet und beschäftigt derzeit 170 Mitarbeiter an fünf Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. SNP bedient internationale wie nationale Kunden und verfügt über die Erfahrung aus über 1200 erfolgreich durchgeführten Projekten. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte die SNP AG einen Umsatz von 20,2 Mio. EUR. Das Unternehmen ist im General Standard der Frankfurter Börse gelistet. Weitere Informationen unter www.snp.de

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Quelle: SNP AG