News: InTiCa Systems AG (deutsch)

Kostensenkungsprogramm erfolgreich umgesetzt - Kapazitätsausbau Automobiltechnologie und Marktschwäche Telekommunikation bedingen


- Wachstum und weiterer Kapazitätsausbau im Automobiltechnologie- und Industrieelektronikgeschäft

- Umsatzgewinnschwelle durch Kostensenkungsprogramme um 9 Mio. EUR gesenkt

- Umsatzrückgang um 27% auf 22,3 Mio. EUR allein durch schwaches Telekommunikationsgeschäft bedingt

- Ergebnis nach neun Monaten 2008 bei - 1,5 Mio. EUR (Vj. 1,7 Mio. EUR)

 

Passau, 10. November 2008 -Der Umsatz von InTiCa Systems (Prime Standard, ISIN DE0005874846) verringerte sich in den ersten neun Monaten 2008 um rund 27% auf 22,3 Mio. EUR. Den Rückgang des Telekommunikationsgeschäfts um 35% bzw. 9,5 Mio. EUR auf 17,3 Mio. EUR konnten die Steigerungen des Umsatzes im Automobiltechnologiegeschäft um rund 23% auf 4,6 Mio. EUR und im Industrieelektronikgeschäft um 0,2 Mio. EUR auf 0,4 Mio. EUR nur teilweise ausgleichen.

Im Segment Kommunikationstechnik wirkte sich der Basiseffekt aus dem Wegfall der Kundenbeziehung zu einem nordeuropäischen Telekomunternehmen auch im dritten Quartal weiter aus. Daneben hat sich die Nachfrageabschwächung im Ausrüstergeschäft für die Amtseite verstärkt. In diesem Umfeld haben auch der Wettbewerbs- und der Preisdruck erheblich zugenommen. Im dritten Quartal wurden Maßnahmen eingeleitet, um durch veränderte Bezugsquellen und Fertigungsabläufe die Preiswettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Damit wird es zukünftig möglich sein, auch neue Telekom-Unternehmen als Kunden zu gewinnen. Diese Maßnahmen wirken stabilisierend, werden jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach das rückläufige Geschäftsvolumen in Deutschland nicht vollständig ausgleichen können.

Im Segment Automobiltechnologie entwickelte sich das Geschäft trotz der konjunkturellen Abschwächung weiterhin positiv. Durch den Ausbau des Automobiltechnologiegeschäfts und den Aufbau des Segments Industrieelektronik stellt sich InTiCa Systems zunehmend breiter und besser diversifiziert auf.

Einem Umsatzrückgang im Konzern von 8,5 Mio. EUR stehen reduzierte Materialaufwendungen durch die Kostensenkungsmaßnahmen von 8,0 Mio. EUR gegenüber. Der Kapazitätsausbau in den Bereichen Automobiltechnologie und Industrieelektronik erhöhte die Personalaufwendungen um rund 1,0 Mio. EUR und die Abschreibungen um 1,3 Mio. EUR. Das Betriebsergebnis (EBIT) sank somit im Berichtszeitraum auf -1,1 Mio. EUR nach 2,4 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum.

Der Entwicklungsaufwand betrug in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008 1,4 Mio. EUR (Vj. EUR 1,6 Mio.). Der leichte Rückgang basiert auf der Rückführung der Entwicklungsaktivitäten in der Sparte Kommunikationstechnik. Demgegenüber wurden die Entwicklungen in den Bereichen Automobiltechnologie und Industrieelektronik gestärkt.

Die Investitionen erhöhten sich in den ersten neun Monaten 2008 gegenüber dem Vorjahreszeitraum nochmals leicht auf rund 4,4 Mio. EUR (Vj. 4,2 Mio. EUR). Die Schwerpunkte lagen unverändert im weiteren Ausbau der nahezu vollautomatisierten Serienfertigung in der Automobiltechnologie sowie der Industrieelektronik.

Die liquiden Mittel belaufen sich zum 30. September 2008 auf 11,7 Mio. EUR gegenüber EUR 15,5 Mio. zum Bilanzstichtag 2007. Der Rückgang ist im Wesentlichen Folge der gestiegenen Investitionen in das Vorrats- und Sachanlagevermögen zum weiteren Ausbau der Serienfertigung in der Automobiltechnologie.

Die Eigenkapitalquote des Konzerns liegt zum 30. September 2008 mit 59% weiterhin auf hohem Niveau.

Der Konzernumsatz von InTiCa Systems wird im Geschäftsjahr 2008 rund 26 Mio. EUR betragen.

Die Maßnahmen zur strukturellen Anpassung und zur Stärkung der Vertriebs- und Entwicklungsressourcen stärken die Marktposition und das technologische Know-how von InTiCa Systems.

Mit den substanziellen Investitionen in die Segmente Automobiltechnologie und Industrieelektronik hat InTiCa Systems ihr Geschäftsmodell auf eine breitere Basis gestellt und ist zukünftig in abnehmendem Maße von der ungünstigen Entwicklung insbesondere des inländischen Telekommunikationsgeschäfts abhängig. Damit sind die Weichen für ein mittelfristiges und nachhaltiges Umsatz- und Ertragswachstum gestellt. Die bereits durchgeführten und angestoßenen Kostensenkungsmaßnahmen verbessern die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens maßgeblich. Auf dieser Basis ist für das Geschäftsjahr 2009 von einer Umsatstabilisierung und einer Ergebnisverbesserung auszugehen.

 

InTiCa Systems AG

Der Vorstand

 

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Quelle: InTiCa Systems AG