News: InTiCom Systems Aktiengesellschaft (deutsch)

InTiCom Systems AG investiert in wachstumsstarke Zukunftsprojekte und verzeichnet dadurch einen Periodenfehlbetrag im 1. Quartal 2008


  • - Umsatzkonsolidierungen resultieren in einem Umsatzrückgang um 13 % auf EUR 9,6 Mio. (Vj. EUR 11,0 Mio.)
  • - Forcierter Ausbau insbesondere des Geschäftsbereichs Automotive führt zu steigendem Personalaufwand sowie höheren Abschreibungen
  • - Ergebnis des 1. Quartals 2008 beträgt EUR -0,4 Mio. (Vj. EUR 0,6 Mio.)

Passau, 20. Mai 2008 - Die InTiCom Systems AG (ISIN DE0005874846, Prime Standard) hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang um 13,2 % auf EUR 9,6 Mio. nach EUR 11,0 Mio. im Vorjahresquartal verzeichnet. Ursächlich für diesen Rückgang war die Entscheidung, Aufträge ohne Deckungsbeitrag auslaufen zu lassen und der schon berichtete Wegfall einer Kundenbeziehung mit einem nordeuropäischen Abnehmer im Geschäftsbereich Telekommunikation.

Die Materialaufwandsquote erhöhte sich trotz zahlreicher Neuanläufe und der ausgebauten Serienfertigung für die Automobil-Elektronik in Tschechien in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres nur leicht von 74,7 % im Vorjahresquartal auf 75,2 %.

Der Personalaufwand des Konzerns stieg von EUR 1,3 Mio. im ersten Quartal 2007 auf EUR 1,6 Mio. in den ersten drei Monaten 2008. Die Personalaufwandsquote liegt damit bei 17,2% (Vj. 11,7%). Die Zahl der Mitarbeiter steigt im ersten Quartal um 24 auf 260 Mitarbeiter an. Dies unterstreicht den für die Markterschließung und die Entwicklung neuer innovativer Produkte konsequenten Ausbau der Vertriebs- und Entwicklungskapazitäten der InTiCom Systems. Die Serienfertigung für die Automobilindustrie wurde ebenfalls stark forciert.

Der Aufwand für Forschung und Entwicklung im Konzern beträgt EUR 0,5 Mio. (Vj. EUR 0,4 Mio). Dies spiegelt die kapazitäre Aufstockung der Produktentwicklung in Passau sowie die Ausgaben zur Entwicklung und Herstellung eigener Produktionstechnologien in Neufelden wider. Insbesondere im Bereich der RFID-Anwendungen werden weitere kundenspezifische Entwicklungen bei Zutritts- und Fahrberechtigungssystemen sowie Reifendruckkontroll-systemen vollzogen. Zusätzliche Entwicklungen in den Wachstumsbereichen Hybrid- und Solar-Technologie wurden in Angriff genommen.

Bedingt durch die Investitionen der Vorjahre in den Ausbau der Geschäftsbereiche und innovativer Entwicklungen stiegen die Abschreibungen im ersten Quartal 2008 auf EUR 0,8 Mio. und liegen damit um EUR 0,4 Mio. über dem Vorjahresquartal.

Als Folge der vorab aufgezeigten Entwicklungen ging das Betriebsergebnis (EBIT) im ersten Quartal des laufenden Jahres um rund EUR 1,2 Mio. auf EUR -0,3 Mio. zurück (Vj. EUR 0,9 Mio.). Das Quartalsergebnis nach Steuern beträgt EUR -0,4 Mio. (Vj. EUR 0,6 Mio.)

Die weiterhin hohen liquiden Mittel per 31. März 2008 in Höhe von EUR 13,8 Mio. (Vj. EUR 16,8 Mio.) liegen unter dem Wert zum Bilanzstichtag 2007 (EUR 15,5 Mio.). Der Rückgang im Vergleich zum Bilanzstichtag resultiert insbesondere aus den gestiegenen Investitionen in das Sachanlage- und Vorratsvermögen zum weiteren Ausbau der Serienfertigung im Geschäftsbereich Automobil-Elektronik.

Die Investitionen im ersten Quartal 2008 beliefen sich auf rund EUR 1,8 Mio. und lagen damit EUR 1,2 Mio. über dem Vorjahreswert (Vj. EUR 0,6 Mio.). Diese Investitionen flossen vorwiegend in den weiteren Ausbau der nahezu vollautomatisierten Serienfertigung in der Automobil-Elektronik sowie die neue VDSL-Technologie in Prachatice, Tschechien.

Die Eigenkapitalquote des Konzerns liegt mit 60% weiterhin auf hohem Niveau. Sie betrug zum 31. Dezember 2007 59%.

Für das Geschäftsjahr 2008 ist für den Geschäftsbereich Telekommunikation eine Umsatz- und Ergebnisminderung zu erwarten.

Mit einer Umsatzprognose von EUR 6,1 Mio. wird der Geschäftsbereich Automobil-Elektronik 2008 einen wesentlich höheren Beitrag zum Gesamtumsatz liefern. Durch die bereits erwähnten Investitionen in den Ausbau des Geschäftsbereichs wird aber ein negatives Spartenergebnis erwartet. Der Break even soll für das Geschäftsjahr 2009 erreicht werden. In den kommenden 4-5 Jahren wird der Bereich ca. 40% des Konzernumsatzes erzielen.

Der Geschäftsbereich Industrie soll 2008 einen Umsatzbeitrag von EUR 0,9 Mio. leisten. Der Break even des Bereichs wird für das Jahr 2010 angestrebt.

Der Vorstand geht für das Geschäftsjahr 2008 insgesamt von einem Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr aus. Der vorgenommene Aufbau von Vertriebs- und Entwicklungsressourcen wie auch Investitionen in neue innovative Projekte, sowie einmalige Sonderbelastungen werden aller Voraussicht nach zu einem Jahresfehlbetrag führen.

 

InTiCom Systems AG

 

Der Vorstand

 

Weitere Details des Drei-Monats-Berichts 2008 und den kompletten Zwischenbericht für die ersten drei Monate 2008 finden Sie auch unter:

www.inticom-systems.de / Investor Relations / Publikationen / Quartalsberichte 2008

 

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Quelle: InTiCom Systems Aktiengesellschaft