ifa systems AG

News vom 12. August 2019

ifa systems mit starkem ersten Halbjahr 2019

  • Erfolgreicher Geschäftsverlauf im 1. Halbjahr 2019 fortgesetzt
  • Lizenzvereinbarungen über insgesamt 2,5 Mio. EUR für die weltweite und nicht-exklusive Nutzung der Datenbank der Inoveon für Forschungszwecke
  • Aufgrund der Sondereffekte steigt der Umsatz auf 6,1 Mio. EUR, das EBIT erreicht 2,5 Mio. EUR
  • Prognose für das Gesamtjahr 2019 angehoben: Umsatz 9,3 bis 9,7 Mio. EUR und EBITDA 3,4 bis 4,2 Mio. EUR

Die ifa systems AG, börsennotierte Spezialistin für Health-IT Anwendungen in der Augenheilkunde, hat den erfolgreichen Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2019 fortsetzen können und zudem aufgrund von Lizenzvereinbarungen der amerikanischen Tochtergesellschaft Inoveon Corp. den Umsatz auf 6,1 Mio. EUR gesteigert (Vorjahr 3,1 Mio. EUR). Bereinigt um diesen Effekt hätte der Umsatz 3,6 Mio. EUR erreicht. Daneben profitierte ifa im ersten Halbjahr auch von der Einführung der Telematik Infrastruktur in Deutschland. Der Umsatzanstieg hat sich auch positiv auf die Profitabilität ausgewirkt. Das operative Ergebnis EBIT stieg auf 2,5 Mio. EUR, nachdem an dieser Stelle im Vorjahr wie geplant noch eine schwarze Null (41 TEUR) erreicht wurde.

"Die Aufträge für unsere Tochter Inoveon Corp. über die Lizenzvereinbarungen zur Nutzung ihrer Datenbank sind ein schöner Erfolg", sagt Jörg Polis, Vorsitzender des Vorstands der ifa systems AG. "Wir waren immer überzeugt, dass die Datenbankinhalte wirtschaftlich nutzbar und zu verwerten sind. Mit der Lizensierung haben wir nun einen geeigneten Weg gefunden."

Die Verbesserung im operativen Geschäft zeigte sich insbesondere im Bereich der Basislizenzen und der Runtime-Lizenzen. Die Basislizenzen, die für Umsätze mit Neukunden oder mit Lizenzen für weitere Produkte bei bestehenden Kunden stehen, stiegen auch aufgrund der Einführung der Telematik Infrastruktur im ersten Halbjahr auf 684 TEUR (Vorjahr 352 TEUR). Ebenfalls positiv entwickelten sich die Runtime-Lizenzen, die Kunden für die Dauer zahlen, die die Software bei ihnen im Einsatz ist. Ihr Umsatzanteil erreichte 1,9 Mio. EUR nach 1,7 Mio. EUR im Vorjahr (+ 14,2 Prozent).

Der positive Geschäftsverlauf hatte auch Einfluss auf die Cashflow Rechnung. Zum 30.06.2019 verbesserte sich der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,0 Mio. EUR auf 1,7 Mio. EUR (Vorjahr -323 TEUR). Nachdem der Free Cashflow im vergangenen Jahr mit -739 TEUR noch negativ war, betrug er für das erste Halbjahr 2019 nun 1,5 Mio. EUR. Aus dieser Position heraus konnten Finanzverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 3,0 Mio. EUR getilgt werden. Die liquiden Mittel zum Ende der Periode belaufen sich auf 2,2 Mio. EUR (Vorjahr per 30.06. 3,7 Mio. EUR).

Ausblick

Auf der Basis der Halbjahreszahlen hat der Vorstand seine Ziele für das Gesamtjahr neu definiert. Für das Geschäftsjahr 2019 wird für die ifa Gruppe nun ein Umsatzniveau in Höhe von 9,3 bis 9,7 Mio. EUR erwartet, das entspricht der ursprünglich geplanten Größenordnung von 6,8 bis 7,2 Mio. EUR aus dem laufenden Geschäft und den bereits erzielten Erlösen aus den nicht planbaren Lizenzvereinbarungen in Höhe von 2,5 Mio. EUR. Berücksichtigt in dieser Planung sind weder weitere Lizenzvereinbarungen, die stets einen Sondereffekt darstellen würden, noch mögliche Potenziale aus der Zusammenarbeit mit der NEXUS AG. Diese werden sich erst in den nächsten Monaten konkretisieren.

Auch mittelfristig sind die Perspektiven vielversprechend, denn die Digitalisierung im Gesundheitswesen in Deutschland hat noch viel Potenzial. Sie kann helfen, die steigenden Gesundheitskosten in der alternden Gesellschaft deutlich zu dämpfen. Die Telematik Infrastruktur ist ein wichtiger Schritt, um dieses Potenzial zu heben, und die elektronische Patientenakte ein fester Bestandteil der weiteren Roadmap. Hier ist die ifa Gruppe im Bereich der Ophthalmologie einer der führenden Anbieter. Und als Integrationsplattform bieten sie die Möglichkeit, nahezu jedes Gerät und jede Software, die in den Praxen und Kliniken weltweit eingesetzt werden, anzuschließen und so für einen durchgängigen elektronischen Workflow zu sorgen. Deshalb geht der Vorstand davon aus, dass die forcierten Anstrengungen im deutschen Gesundheitswesen positiven Einfluss auf die weitere Entwicklung der Gruppe haben werden.

Die höheren Umsätze haben natürlich auch einen positiven Einfluss auf die Profitabilität, weshalb auch diese Guidance für das laufende Geschäftsjahr angehoben wurde. Der Vorstand erwartet nun für das Gesamtjahr 2019 ein Ergebnis als EBITDA zwischen 3,4 und 4,2 Mio. EUR (Vorjahr 1,3 Mio. EUR). Ursprünglich wurde auf Basis des laufenden Geschäfts mit einem operativen Ergebnis (EBIT) zwischen 0,2 und 0,5 Mio. EUR geplant.

Detaillierte Informationen können dem vollständigen Zwischenbericht 2019 entnommen werden. Er steht im Internet unter www.ifasystems.de, Investor Relations, zum Download zur Verfügung.



Über das Unternehmen

Die ifa systems AG wird im Open Market an der Börse Frankfurt unter ISIN: DE 007830788 geführt. Die NEXUS AG hält 52,56 % der Aktien und ist ebenfalls öffentlich notiert (WKN 522090). Die ifa-Gruppe entwickelt, vertreibt und installiert im Wachstumsmarkt Health-IT Software-Lösungen und Komponenten speziell für Augenärzte und Augenkliniken weltweit. Im Mittelpunkt der Lösungen steht die Sicherstellung der optimalen Behandlung des Patienten.

Kernstück ist die auf Ophthalmologie, also die Augenheilkunde, spezialisierte elektronische Patientenakte, in der alle Einzelheiten der Untersuchungen und Behandlungen dokumentiert werden. Die Daten aus mehr als 590 ophthalmologischen Geräten von verschiedenen Herstellern können in die Software übertragen werden. Auf der Grundlage der erfassten Daten können die Ärzte Hinweise zu den jeweiligen Richtlinien, den Behandlungsmethoden und auch eventuellen Risiken bekommen. Verschiedene spezialisierte Datenbanklösungen ermöglichen zusätzlich die Archivierung und Auswertung von Bildern, Dokumenten und Daten. Sie sind damit häufig auch Bestandteil des Qualitätsmanagements oder werden für die Forschung genutzt. Fachleuten zufolge wird dieser Nischenmarkt bis zum Jahr 2020 auf ein Volumen von über 6,2 Mrd. US-Dollar anwachsen.

Das Unternehmen betreut Anwender in über 20 Ländern weltweit, die insgesamt 15.000 Arbeitsplatzlizenzen einsetzen und täglich mehr als 200.000 klinische Patientenfälle bearbeiten und verwalten.



Unternehmen

ifa systems AG
Augustinusstraße 11 b
(Gewerbe-Technologie-Park)
50226 Frechen
Deutschland

Tel.: +49 1805-93367-0
Fax: +49 2234-93367-30
www.ifa-systems.de

ISIN: DE0007830788
WKN: 783078

Börsen: Frankfurt in Open Market (Basic Board)

Quelle: ifa systems AG

Ansprechpartner

Thomas Stewens

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Dominik Glier

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