curasan AG

News vom 12. November 2015

Umsatzwachstum gewinnt im dritten Quartal an Fahrt

  • - Bereinigter Brutto-Umsatz wächst um 9,2 Prozent auf 4,6 Millionen
  • - EuroWachstumsregionen mit deutlichen Zuwächse
  • - Kernmarkt Deutschland wieder mit positiven Signalen

Die curasan AG (ISIN DE0005494538), ein führender Spezialist für Medizinprodukte aus dem Bereich der Orthobiologie, hat ihr Umsatzwachstum im dritten Quartal weiter beschleunigt. Auf Basis des heute veröffentlichen Neunmonatsberichts wuchsen die bereinigten Bruttoumsätze um 9,2 Prozent auf 4,6 Millionen Euro nach 4,2 Millionen Euro im Vorjahr. Die Entwicklungen im dritten Quartal trugen hierzu überdurchschnittlich bei. Der Umsatz des Vorjahreszeitraums Januar bis September 2014 wurde um die Umsätze aus dem niedrigmargigen Produkt Cytoplast, für das der Vertrieb im 1. Quartal 2015 eingestellt wurde, sowie um die veränderte Verbuchung von Marketingzuschüssen an Vertriebspartner bereinigt, um die operative Entwicklung von curasan besser vergleichbar zu machen.

Unverändert dynamisch entwickelten sich die definierten Wachstumsregionen. Mit einem Umsatzzuwachs von 84,6 Prozent auf 0,3 Millionen Euro setzte die Region Mittlerer Osten ihre positive Entwicklung fort. Nach lediglich geringen Zuwächsen im ersten Halbjahr stiegen die Umsätze in der Region Asien im dritten Quartal wieder deutlicher und lagen mit 0,9 Millionen Euro 8,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Auf dem Kernmarkt Deutschland hat sich das Geschäft wieder deutlich stabilisiert. Mit 1,1 Millionen Euro lag der Umsatz hier auf bereinigter Basis 14,4 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres. Der überdurchschnittliche Zuwachs sollte sich auf Gesamtjahressicht wieder auf ein durchschnittliches Niveau abschwächen. Der amerikanische Markt lag mit 1,2 Millionen Euro unter dem Vorjahr, was maßgeblich einer vorübergehenden Schwäche des südamerikanischen Marktes zuzuschreiben ist.

"Trotz der fehlenden Umsätzen des wenig rentablen Produkts Cytoplast und der Tatsache, dass wir unsere Marketingzuschüsse seit Ende 2014 in Form niedrigerer Konditionen an unsere Vertriebspartner weitergeben, statt diese zunächst im Umsatz zu verbuchen, liegen wir im Brutto-Umsatz immer noch leicht über dem Vorjahreszeitraum", erklärt Michael Schlenk, CEO von curasan. "Das verdeutlicht umso mehr, dass unser neues Vertriebskonzept erste positive Ergebnisse zeigt."

Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, EBITDA, lag mit 3,1 Millionen Euro bedingt durch die Sondereffekte aus dem Vergleichszahlung von Stryker, wie auch bereits im ersten Halbjahr, deutlich über dem Vorjahrswert von -0,6 Millionen Euro. Gleiches gilt für den Jahresüberschuss von 2,7 Millionen Euro, nach -0,9 Millionen Euro im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote stieg bei 72,1 Prozent, die liquiden Mittel beliefen sich zum Ende des dritten Quartals auf 2,5 Millionen Euro.

"Im dritten Quartal haben wir deutlicher als sonst in unseren Lagerbestand investiert, um so die Basis unseres zukünftigen Umsatzwachstums zu sichern und Lieferengpässe zu vermeiden", erläutert Schlenk weiter. "Hinzu kommen Einmaleffekte in Zusammenhang mit der Vergleichszahlung von Stryker aus bisher gestundeten Mitarbeitergehältern, einer Sonderzahlung an einen Hauptlieferanten sowie für fallbezogene Rechtsberatung."

Auf Basis der dargelegten Bereinigungserfordernisse in Bezug auf die Umsatzbasis des Geschäftsjahres 2014 ging der Vorstand der curasan AG bisher von einem Umsatzwachstum auf 5,8 bis 6,4 Millionen Euro für das Gesamtjahr 2015 aus. Im Rahmen einer konservativen Konkretisierung dieser Einschätzung erwartet der Vorstand auf Grundlage der vorliegenden Ergebnisse nun einen Umsatz von 6,0 bis 6,2 Millionen Euro für das Gesamtjahr. Aufgrund der ergebniswirksamen Einmaleffekte aus der Vergleichszahlung von Stryker erhöht der Vorstand die Bandbreite für das zu erwartende Nettoergebnis von -1,6 bis -1,2 Millionen Euro auf +1,9 bis +2,1 Millionen Euro.

Für heute 12.00 Uhr plant curasan einen Conference Call für Analysten, Journalisten und qualifizierte Investoren. Die Registrierung hierfür erfolgt per E-Mail über die Abteilungen Investor Relations und Corporate Communications (IR@curasan.com).

Den vollständigen Neunmonatsbericht 2015 hat curasan auf der Website des Unternehmens unter folgendem Link zum Download bereitgestellt:

www.curasan.de/investoren/publikationen/finanzberichte



Über das Unternehmen

curasan entwickelt, produziert und vermarktet Biomaterialien und andere Medizinprodukte aus dem Bereich der Knochen- und Geweberegeneration. Als Branchenpionier hat sich das Unternehmen vor allem auf synthetische Knochenersatzstoffe zur Verwendung in der Orthopädie sowie der dentalen Implantologie spezialisiert. Zahlreiche Patente und eine umfangreiche Liste an wissenschaftlichen Dokumentationen belegen den klinischen Erfolg der Produkte und die hohe Innovationskraft von curasan. Weltweit profitieren chirurgisch tätige Zahnärzte, Implantologen und Mund-, Kiefer,- Gesichtschirurgen sowie Orthopäden, Traumatologen und Wirbelsäulenchirurgen vom hochwertigen und anwenderorientierten Portfolio des Technologieführers. Das Unternehmen unterhält seinen eigenen Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandorts in Frankfurt/Main, dessen Ausstattungsniveau höchste Ansprüche erfüllt und der von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) sowie anderen internationalen Behörden erfolgreich auditiert ist. Neben dem Stammsitz betreibt der Konzern eine Tochtergesellschaft, curasan Inc., im Research Triangle Park in der Nähe von Raleigh, N.C., USA. Die Aktien der curasan AG sind im General Standard an der Frankfurter Börse gelistet (ISIN: DE 000 549 453 8).



Unternehmen

curasan AG
Lindigstr. 4
63801 Kleinostheim
Deutschland

Tel. +49 6027 40 900-0
Fax +49 6027 40 900-29
Internet: www.curasan.de

ISIN: DE0005494538
WKN: 549453

Indizes: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard)

Börsen: General All-Share, CDAX, DAXsector All Pharma & Healthcare, DAXsubsector All Biotechnology

Quelle: curasan AG

Ansprechpartner

Thomas Stewens

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