ifa systems AG

News vom 28. Juli 2015

ifa systems AG: Quartalsinformationen 2. Quartal 2015

Kooperationen im Fokus

Betriebs- und Finanzergebnis

Das 2. Quartal 2015 war geprägt durch die geplante Fokussierung entsprechend der mittel- und langfristigen Strategien (EBIT-Steigerung). Der Fokus im Vertrieb lag dabei primär auf dem Bereich Kooperationen. Der margenschwache Hardware-Umsatz und die entsprechenden Services gingen um ca. 0,28 Mio. Euro zurück. Die neue Absatzfinanzierung mit Finanzierungsmodellen (Monatslizenzen) hatten mit ca. 0,11 Mio. weniger Umsatz Auswirkung auf das Gesamtergebnis. Insgesamt machen die Monatslizenzen aus Finanzierungen bereits 0,12 Mio. pro Jahr aus (Volumen bisher auf 4 Jahre gerechnet ca. 0,45 Mio. Euro). Das Ergebnis (EBIT nach IFRS) des 2. Quartals konnte um ca. 10 % auf ca. 0,33 Mio. Euro gesteigert werden (Vorjahr 0,30 Mio. Euro). Die Gesamtleistung des 1. Halbjahres lag in etwa auf Vorjahresniveau.

Am 25. Juni 2015 fand die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft in Köln statt. Die Präsenzquote lag mit ca. 60,5 % auf etwa gleicher Höhe mit der des Vorjahres (Vorjahr ca. 61,6 %). Die Beschlussvorlagen wurden mit deutlichen Mehrheiten genehmigt. Auf Antrag wurde ein Vorratsbeschluss zur Eintragung eines genehmigten Kapitals mit Mehrheit von der Beschlussfassung ausgenommen.

Die Gesellschaft zahlte eine Dividende von 0,12 Euro pro Aktie (Vorjahr 0,09 Euro) Ausführliche Informationen sind verfügbar über www.ifasystems.de (Rubrik "Über ifa"("Investor Relations").

Marktentwicklung

Die Umsatzverteilung nach Segmenten veränderte sich. Der Inlandsumsatz sank im Bereich Hardware und verbundene Dienstleistungen (Installationen). Die Runtime-Lizenzen und Mieten für Software-Lizenzen im Rahmen der Finanzierungsmodelle stiegen entsprechend. Nach Regionen nahmen die deutschsprachigen Märkte mit Deutschland, Schweiz und Österreich (DACH-Länder) umsatzmäßig ab, der internationale Bereich stieg an. Die Anforderungen an die Software-Entwicklungen steigen weiter. Öffentliche internationale Ausschreibungen und Zertifizierungsprojekte erfordern Investitionen auf dem bisherigen Niveau. Dadurch steigt allerdings auch der Vorsprung vor den Wettbewerbern und die Markposition wird weiter ausgebaut und gesichert.

Die Einführung der neuen SW-Generation in Lateinamerika ist erfolgreich angelaufen. Anfang August wird die neue spanischsprachige MSD-Version (Multi-Screen-Display) auf dem panamerikanischen Kongress in Bogota, Kolumbien, vorgestellt. Diese Version ist für den lateinamerikanischen Markt entwickelt worden, da aufgrund der unterschiedlichen gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen spezifische Anforderungen (beispielsweise bei der Klinikorganisation mit Termin-Management usw.) bestehen.

Prognose für die weitere Geschäftsentwicklung Das Unternehmen erwartet im 4. Quartal zusätzliche Impulse aus den Kooperationen mit internationalen Partnern. Ziel des Managements ist ein EBIT-Zuwachs um weitere 10 % in 2015 gegenüber dem Vorjahr.

In Singapur wurde ein wichtiges öffentliches Projekt mit einer der größten Augenkliniken in Asien abgeschlossen (Akquisitionszeitraum ca. 4 Jahre). Das Projekt wird in Kooperation mit der US-Gesellschaft MERGE Healthcare realisiert. MERGE Healthcare gehört zu den führenden Anbietern von Enterprise-Imaging-Lösungen. Zeitgleich wurde mit dem Partner eine Kooperationsvereinbarung im internationalen Vertrieb unterzeichnet. Das Projekt gilt als richtungsweisend weltweit, da es in einer Arbeitsgemeinschaft von insgesamt 3 Partnern, einschließlich des lokalen ifa-Technologiepartners, umgesetzt wird. Internationale Standards (IHE = Integrating the Healthcare Enterprise) sind Grundlagen der Implementierung. Die Koordination der Implementierung erfolgt durch die neue ifa-Geschäftsstelle in Hyderabad, Indien.

Parallel laufen Verhandlungen mit einem weiteren weltweit führenden internationalen Branchenunternehmen. Die Verhandlungen zu einer weitreichenden Zusammenarbeit sollen im 4. Quartal 2015 abgeschlossen werden.

Die ifa-Aktie hat auch im ersten Halbjahr 2015 deutlich an Wert gewonnen (+ ca. 22 %).



Über das Unternehmen

Die ifa systems AG wird im Entry Standard des Freiverkehrs der Deutschen Börse Frankfurt (ISIN: DE007830788) notiert. Das Unternehmen mit den Tochterunternehmen integration AG (www.integration-ag.com) und Inoveon Corp. (www.inoveon.com) positioniert sich im Bereich "Life Science" und gilt als der führende Anbieter für Software, IT-Dienstleistungen, Webanwendungen (z.B. Telemedizin) und medizinische Informationssysteme für die Augenheilkunde weltweit. Die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens ergibt sich aus dem Geschäftsmodell mit obligatorischen Runtime-Lizenzen für alle eingesetzten Programme (ca. 13.000 Arbeitsplatzlizenzen international im Einsatz). Die Einnahmen aus diesen Dauervertragsverhältnissen werden im laufenden Jahr mehr als 80% der Fixkosten der Unternehmensgruppe decken.

Für weitergehende Informationen: www.ifasystems.de www.ifa4emr.com und www.augenklinik-it.de.



Unternehmen

ifa systems AG
Augustinusstraße 11 b
(Gewerbe-Technologie-Park)
50226 Frechen

fon: +49-1805-93367-0
fax: +49-2234-93367-30

ISIN: DE0007830788
WKN: 783078

Börsen: Frankfurt in Open Market (Entry Standard)

Quelle: ifa systems AG

Ansprechpartner

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Telefon: +49 (0)69 - 71 91 838-10

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