Haikui Seafood AG

News vom 29. Mai 2015

Trotz höherer Umsätze belasten verschärfte Marktbedingungen das Quartalsergebnis

  • Umsatzanstieg um 4,5 Prozent auf 31,6 Millionen Euro
  • Weiterhin attraktive EBIT-Marge von 10,4 Prozent
  • Vorsichtig optimistische Prognose für 2015

Frankfurt am Main, 29. Mai 2015 - Im ersten Quartal 2015 wurde das bereits schwierige Geschäftsumfeld für chinesische Fisch und Meeresfrüchte verarbeitende Unternehmen noch anspruchsvoller. Auch Haikui Seafood konnte sich diesen Beeinträchtigungen nicht entziehen. Dennoch erreichte Haikui Seafood eine weiterhin attraktive zweistellige EBIT-Marge und verfügt nach wie vor über eine solide Finanzlage.

Wie bereits im Geschäftsbericht 2014 von Haikui Seafood vorausgesehen, hat sich das Geschäftsumfeld insbesondere für exportorientierte Fisch und Meeresfrüchte verarbeitende Unternehmen im ersten Quartal 2015 weiter verschärft und belastete weiterhin die Ergebnisse, vor allem die Gewinnmargen. Obwohl der Umsatz von Haikui Seafood aufgrund von Währungseffekten um 4,5 Prozent auf 31,6 Millionen Euro (Q1 2014: 30,2 Millionen Euro) anstieg, sank er gemessen in Haikui Seafoods funktionaler Währung RMB um 13,7 Prozent. Grund für diesen Rückgang war vor allem eine geringere Anzahl von Kundenaufträgen, die durch höhere Verkaufspreise und die verschärfte Wettbewerbssituation verursacht wurde.

In Bezug auf die beiden Produktsegmente von Haikui Seafood hat sich der Umsatz in Euro in beiden Segmenten verbessert: Während der Umsatz für Tiefkühlprodukte um 0,6 Prozent auf 24,8 Millionen Euro stieg (Q1 2014: 24,6 Millionen Euro), wuchs der Umsatz im Segment Konservenprodukte um 21,8 Prozent auf 6,8 Millionen Euro (Q1 2014: 5,6 Millionen Euro).

Gewinnmargen geraten durch höhere Kosten unter Druck, dennoch weiterhin solide Finanzlage

Höhere Umsatzkosten, beeinflusst durch gestiegene Rohstoffkosten und direkte Arbeitskosten pro Produktionseinheit, führten zu einem Rückgang des Bruttogewinns um 23,4 Prozent auf 5,0 Millionen Euro (Q1 2014: 6,5 Millionen Euro). Die Bruttogewinnmarge sank um 5,7 Prozentpunkte auf 15,7 Prozent (Q1 2014: 21,4 Prozent). Vor allem aufgrund des geringeren Bruttoergebnisses ist das EBIT um 36,1 Prozent auf 3,3 Millionen Euro (Q1 2014: 5,1 Mio. Euro) zurückgegangen, was sich in einer EBIT-Marge von 10,4 Prozent (Q1 2014: 17,0 Prozent) widerspiegelt. Der Nettogewinn belief sich auf 2,4 Millionen Euro (Q1 2014: 4,1 Millionen Euro), was einer Nettogewinnmarge von 7,7 Prozent entspricht (Q1 2014: 13,7 Prozent). Trotz des Ergebnisrückgangs ist die EBIT- und Nettogewinnmarge aus Sicht von Haikui Seafood angesichts der ungünstigen Marktbedingungen nach wie vor attraktiv.

Trotz des schwierigen Marktumfelds und des scharfen Branchenwettbewerbs befindet sich Haikui Seafood weiterhin in einer komfortablen finanziellen Lage mit einem zum 31. März 2015 gegenüber dem Vorjahr um 13,9 Prozent auf 212,4 Millionen Euro gestiegenem Eigenkapital (31. Dezember 2014: 186,6 Millionen Euro ). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 95,0 Prozent zum 31. Dezember 2014 auf 95,6 Prozent zum 31. März 2015.

Unveränderter Ausblick für das Gesamtjahr 2015

Mit Blick auf das Gesamtjahr 2015 behält der Vorstand der Haikui Seafood weitgehend die Erwartungen aus dem Geschäftsbericht 2014 bei. Das aktuelle Wettbewerbsumfeld inmitten einer schwachen Weltwirtschaft, die strengen Qualitätskontrollen der Endprodukte chinesischer Fisch und Meeresfrüchte verarbeitender Unternehmen seitens der lokalen Behörden, das knappe Angebot an bestimmten Rohstoffen und steigende direkte Arbeitskosten werden voraussichtlich bis weit in das Jahr hinein anhalten und auch weiterhin die Geschäftsentwicklung der chinesischen Fisch und Meeresfrüchte verarbeitenden Unternehmen beeinträchtigen.

Basierend auf diesen Annahmen erwartet das Management für 2015 einen Umsatzanstieg in RMB um rund 5 Prozent im Vergleich zu 2014, während der Umsatz in RMB für das erste Halbjahr 2015 voraussichtlich niedriger ausfallen wird als im ersten Halbjahr 2014. Die EBIT-Marge wird voraussichtlich zwischen 8 und 10 Prozent liegen.

Um das Unternehmen besser dafür aufzustellen, den ungünstigen Marktherausforderungen zu begegnen und für die Erreichung seiner Expansionsziele zu sorgen, hat Haikui Seafood beschlossen, eine hocheffiziente Fisch- und Meeresfrüchte-Verarbeitungsanlage mit einer modernen und effizienteren Ausrüstung zu bauen. Der Bau der neuen Fabrik in Dongshan, die zum Teil durch das Bank-Darlehen der DEG in Höhe von 25,0 Millionen US Dollar finanziert wird, verläuft planmäßig. Im ersten Quartal 2015 hat Haikui Seafood eine weitere Investition in Höhe von 8,6 Millionen Euro getätigt. Haikui Seafood plant eine weitere Tranche des DEG-Darlehens im dritten Quartal 2015 abzurufen. Die vollständige Abrufung des Darlehens ist bis zum Ende des dritten Quartals 2015 vorgesehen. Mit Fertigstellung der neuen Fabrik ist Mitte 2016 zu rechnen. Erste Umsätze sind ebenfalls 2016 zu erwarten.

Der vollständige Bericht zum 1. Quartal 2015 der Haikui Seafood steht unter folgendem Link auf der Website des Unternehmens zur Verfügung: http://www.haikui-seafood.de/investor-relations/publications/reports/



Über das Unternehmen

Die Haikui Seafood AG verarbeitet Fische und Meeresfrüchte für den chinesischen und internationalen Markt. Die Produktpalette des Unternehmens umfasst Produkte aus gefrorenen und konservierten Fischen und
Meeresfrüchten, die aus einer Vielzahl unterschiedlicher Sorten roher Fische und Meeresfrüchte hergestellt werden, darunter Garnelen, Krabben, diverse Fischarten sowie Schalentiere und Kopffüßer. Kunden von Haikui
Seafood sind Distributoren in China und in Übersee, welche überwiegend in Asien, Europa und den Vereinigten Staaten ansässig sind. Zum 31. Dezember 2013 beschäftigte Haikui Seafood durchschnittlich rund 650 fest angestellte Mitarbeiter und rund 1.072 zusätzliche befristet angestellte Arbeitskräfte. Das Unternehmen verfügt über eine jährliche Produktionskapazität von ungefähr 34.000 Tonnen (Output). Die Produktionsstätten befinden sich im südöstlichen China auf der Insel Dongshan, Zhangzhou in der Provinz Fujian. Haikui Seafood betreibt eine optimierte Lieferkette einschließlich eigener Verarbeitungsanlagen, eigener Produktforschungs- und
Entwicklungskapazitäten sowie Lagerhallen bei gleichzeitiger enger Kooperation mit Rohwarenlieferanten.


Weitere Informationen:

Kirchhoff Consult AG
Anja Ben Lekhal
Tel.: +49 (0)40 609 186 55
anja.benlekhal@kirchhoff.de



Disclaimer

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben; sie beruhen stattdessen auf Haikui Seafoods derzeitigen Ansichten und
Erwartungen und die diesen zugrundeliegenden Annahmen hinsichtlich in der Zukunft liegender Ereignisse. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß zahlreichen Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Der Eintritt
jeder dieser Risiken und Unsicherheiten sowie das Herausstellen der Unrichtigkeit der Annahmen, auf welchen die zukunftsgerichteten Aussagen beruhen, könnte zu erheblich von diesen zukunftsgerichteten Aussagen
abweichenden Ergebnissen führen. Haikui Seafood übernimmt keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren. Jegliche zukunftsgerichtete Aussage bezieht sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht wird.



Unternehmen

Haikui Seafood AG

c/o Ashurst LLP, OpernTurm
Bockenheimer Landstraße 2-4
60306 Frankfurt am Main
Deutschland

T +49-40-609 186 - 0
F +49-40-609 186 - 16

ISIN: DE000A1JH3F9
WKN: A1JH3F

Börsen: Regulierter Markt (Prime Standard) in Frankfurt

Quelle: Haikui Seafood AG

Ansprechpartner

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