ifa systems AG

News vom 5. Februar 2015

Ergebnisplus von über 39 % in 2014 übertrifft Planungen deutlich - Optimismus auch für 2015

Betriebs- und Finanzergebnis

Das 4. Quartal 2014 wurde nach Plan mit einer Unternehmensleistung von 3.650 TEUR abgeschlossen (Vorjahr 3.550 TEUR). Damit stieg der Wert für das Jahr 2014 auf ca. 10.430 TEUR entsprechend einem Zuwachs von 4,6 % im Vergleich zu 2013. Der Umsatz 2014 stieg um ca. 5 % (von 7.771 TEUR auf ca. 8.160 TEUR).
Die margenstarken Runtime-Lizenzen (Lizenzen aus den Dauervertragsverhältnissen) stiegen von anteilig 45,4 % auf 46,3 % vom Umsatz. Die übrige Umsatzverteilung blieb nach Geschäftsfeldern stabil.

Das Jahresergebnis (IFRS) vor Steuern und Zinsen (EBIT) ist um ca. 39 % von 1.601 TEUR auf ca. 2.230 TEUR gestiegen. Somit wurde die Prognose von ursprünglichen 10-12 % deutlich übertroffen und das Ergebnis hat sich innerhalb von 2 Jahren (EBIT 2012: 958 TEUR) mehr als verdoppelt.
Die überproportionale Ergebnissteigerung hat mehrere Gründe: Aus den Runtime-Lizenzen ergibt sich eine Ergebnisverbesserung von ca. 12 %, aus dem erhöhten Neugeschäft ca. 8 %, aus den weiter reduzierten Markterschließungsaufwendungen ca. 12,5 % und aus der Margenoptimierung (Preise/Wechselkurse) ca. 6,5 %. Insgesamt ergibt sich daraus die Ergebnisverbesserung von ca. 630 TEUR entsprechend 39 %.

Zur Förderung einer strategischen Partnerschaft und Beschaffung von Finanzmitteln für die weitere Expansion hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 24.11.2014 eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlage um bis zu EUR 250.000 (250.000 Aktien) unter Ausschluss des Bezugsrechts aus dem vorhandenen genehmigten Kapital beschlossen. Sämtliche Aktien wurden im Rahmen einer Privatplatzierung an einen zukünftigen Kooperationspartner zu einem Preis von je EUR 7,10 je Aktie veräußert.

Die Mittel aus der Kapitalerhöhung (ca. 1.700 TEUR) werden, wie bereits auf der ordentlichen Hauptversammlung 2014 angekündigt, für Maßnahmen der Absatzfinanzierung eingesetzt. Dazu wurden attraktive Finanzierungsmodelle entwickelt. Diese Maßnahmen (insbesondere Finanzierung der Basislizenzen für 3-5 Jahre) haben den Auftragseingang der letzten Monate bereits positiv beeinflusst.

Das Unternehmen hat damit die solide Finanzstruktur weiter gestärkt. Zum Zeitpunkt dieses Berichts stehen dem Unternehmen Finanzmittel in Höhe von ca. 2.100 TEUR zur Verfügung. Aktuell besteht im Bereich Fremdmittel nur noch ein Restdarlehen in Höhe von 425 TEUR, das vertragsgemäß im Mai 2015 aus den Finanzmitteln getilgt wird. Die Forderungen sind durch die Absatzfinanzierungsangebote plangemäß um ca. 700 TEUR gestiegen.

Die Entwicklungsaufwendungen für neue Health-IT-Produkte blieben in 2014 mit ca. 20 % der Unternehmensleistung stabil. Für 2015 ist ein unverändertes Niveau geplant. Die im Aufwand enthaltenen Markterschließungskosten reduzierten sich plangemäß von ca. 550 TEUR in 2013 auf ca. 350 TEUR in 2014.

Marktentwicklung

Die Nachfrage nach Health-IT steigt auch in der Ophthalmologie (Augenheilkunde) deutlich an. Das wird für die ifa-Gruppe durch den erhöhten Auftragsbestand und die gestiegene Anzahl an abgegebenen Angeboten deutlich. Parallel steigen die Anforderungen an die speziell für den Gesundheitsbereich entwickelten Technologien. Dies bezieht sich sowohl auf Software wie auch Informationssysteme wie Terminologiedatenbanken und Systeme zur klinischen Entscheidungsunterstützung (CDSS = Clinical Decision Support System). Die ifa-Gruppe ist durch die laufenden Investitionen in Software und Datenbanken in diesem Umfeld gut aufgestellt und hat auch im Bereich der CAC-Anwendungen (Computer Assisted Coding) einen Wettbewerbsvorsprung entwickelt. Dieser soll sich bei Einführung der neuen Diagnosekodierung (Umstellung auf ICD-10) Ende 2015 in den USA positiv auswirken.

Ein weiterer Schwerpunkt ab 2015 werden Kooperationen bei komplexen Health-IT-Projekten sein, da viele Anforderungen nur noch von mehreren Partnern in Arbeitsgemeinschaften realisiert werden können. Das Unternehmen hat bereits 2014 Partnerschaftsverträge abgeschlossen und wird im neuen Geschäftsjahr weitere Kooperationen zur Sekundärverwertung der Lizenzen (OEM- und Franchise-Konzepte) vereinbaren.

In der regionalen Verteilung sind die internationalen Umsätze (Schwerpunkt Mittlerer Osten) zu Ungunsten des Inlandsgeschäfts gestiegen, das Amerikageschäft ist etwa gleich geblieben (Verschiebungen bei den Förderprogrammen). Für den chinesischen Markt werden geeignete Health-IT-Unternehmen gesucht, die qualifizierte Kapazitäten anbieten können, da die eigenen Personalpotentiale ausgelastet sind.

Prognose für die weitere Geschäftsentwicklung

Der Auftragsbestand im Bereich der internationalen Klinikprojekte reicht bereits 7 Monate in das Geschäftsjahr 2015 (Vorjahr: 4,5 Monate). Aktuell werden 14 Implementierungsprojekte in großen Augenkliniken in 10 Ländern realisiert. Parallel werden mit Kooperationspartnern konkrete Verhandlungen über Franchise und OEM-Vereinbarungen geführt. Diese Expansionsinstrumente wurden bereits ausführlich im Juli 2014 (Hauptversammlung der Gesellschaft) vorgestellt. Die Geschäftsleitung der ifa systems AG verspricht sich von den neuen Franchise- und OEM-Vereinbarungen weitere Impulse für den Geschäftsverlauf, insbesondere ab dem 3. Quartal 2015.

Der Vorstand plant für das vergangene Geschäftsjahr, der Hauptversammlung im Juni 2015 eine Dividende von 0,12 Euro (Vorjahr 0,09 Euro) vorzuschlagen.

Für 2015 wird weiterhin ein organisches Umsatzwachstum von 5 %+ bei einer EBIT-Steigerung um mindestens weitere 10-12 % erwartet. Das Management verfolgt weiterhin eine moderate Wachstumsstrategie. Mittelfristig wird eine EBIT-Marge von 24-25 % angestrebt (aktuell 2014 ca. 21,4 %).



Über das Unternehmen

Die ifa systems AG wird im Entry Standard des Freiverkehrs der Deutschen Börse Frankfurt (ISIN: DE007830788) notiert. Das Unternehmen mit den Tochterunternehmen integration AG (www.integration-ag.com) und Inoveon Corp. (www.inoveon.com) positioniert sich im Bereich "Life Science" und gilt als der führende Anbieter für Software, IT-Dienstleistungen, Webanwendungen (z.B. Telemedizin) und medizinische Informationssysteme für die Augenheilkunde weltweit. Die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens ergibt sich aus dem Geschäftsmodell mit obligatorischen Runtime-Lizenzen für alle eingesetzten Programme (ca. 13.000 Arbeitsplatzlizenzen international im Einsatz). Die Einnahmen aus diesen Dauervertragsverhältnissen werden im laufenden Jahr mehr als 80% der Fixkosten der Unternehmensgruppe decken.

Für weitergehende Informationen: www.ifasystems.de www.ifa4emr.com und www.augenklinik-it.de.



Unternehmen

ifa systems AG
Augustinusstraße 11 b
(Gewerbe-Technologie-Park)
50226 Frechen

fon: +49-1805-93367-0
fax: +49-2234-93367-30

ISIN: DE0007830788
WKN: 783078

Börsen: Frankfurt in Open Market (Entry Standard)

Quelle: ifa systems AG

Ansprechpartner

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