Tintbright AG

News vom 30. Mai 2014

Tintbright AG mit deutlicher Margenerhöhung im ersten Quartal 2014

  • Konzernumsatz um 0,4% auf EUR 24,5 Mio. gesteigert (Q1 2013: EUR 24,4 Mio.)
  • Überproportionale Ergebnisentwicklung
  • Rohertragsmarge auf 27,5% gesteigert (Q1 2013: 25,1%)
  • Vorsteuermarge auf 22,7% verbessert (Q1 2013: 20,8%)
  • Periodenergbenis betrug EUR 4,1 Mio. (Q1 2013: EUR 3,8 Mio.)
  • Ausblick für das Geschäftsjahr 2014 bestätigt

Hamburg, 30. Mai 2014 – Die Tintbright AG, die deutsche Holdinggesellschaft eines chinesischen Textilherstellers (Prime Standard, ISIN DE000A1PG7W8, TBR), veröffentlichte heute den Zwischenbericht für die ersten drei Monate 2014. Durch die zunehmende Fokussierung auf höherwertige Stoffe, die Erhöhung der Wertschöpfungstiefe sowie die Ausweitung der Dienstleistungen für die Kunden konnte Tintbright sich im Berichtszeitraum dem anhaltenden Margendruck in der traditionellen Textilindustrie entziehen und die Margen im Vergleich zum Vorjahr sogar deutlich verbessern.

„Die Ergebnisse der ersten drei Monate 2014 sind aus unserer Sicht sehr erfreulich. Zwar fällt der Umsatzzuwachs im Vergleich zum Vorjahr nur moderat aus, jedoch ist die Steigerung der Margen ein klares Signal dafür, dass unsere Strategie der Fokussierung auf höherwertige Stoffe und unser Angebot als One-Stop Dienstleister funktioniert. Indem wir im Berichtszeitraum in den weiteren Ausbau der Produktionskapazitäten im margenstärkeren Bereich der Verarbeitung und Veredelung von Stoffen investiert haben, können wir die Wünsche unserer Kunden in Zukunft noch besser bedienen und schaffen Raum für weiteres Wachstum. Insgesamt liegen die Ergebnisse des ersten Quartals im Rahmen unserer Erwartungen und wir bestätigen den Ausblick für das Gesamtjahr 2014“, kommentiert Tianzhun Zhao, Vorstandsvorsitzender und Firmengründer der Tintbright AG, den Geschäftsverlauf.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

In den ersten drei Monaten 2014 stiegen die Konzernumsatzerlöse im Vorjahresvergleich leicht um 0,4% auf EUR 24,5 Mio. (Q1 2013: EUR 24,4 Mio.). Dabei ist zu berücksichtigen, dass die durchschnittliche Abwertung des RMB gegenüber dem Euro rund 1,1% betrug und der Zuwachs auf RMB Basis entsprechend höher ausgefallen ist. Während sich die Umsätze im Segment „Weben“ im Berichtszeitraum um 1,3% auf EUR 4,9 Mio. leicht reduzierten (Q1 2013: EUR 5,0 Mio.), stiegen die Umsätze im Segment „Verarbeitung“ um 0,9% auf EUR 19,6 Mio. (Q1 2013: EUR 19,4 Mio.). Dadurch erhöhte der Bereich Verarbeitung seinen Anteil an den Gesamtumsätzen des Konzerns von 79,6% auf 80,0%.

Die Umsatzkosten reduzierten sich in den ersten drei Monaten 2014 um 2,8% von EUR 18,3 Mio. auf EUR 17,7 Mio. Mit 68,4% (Q1 2013: 74,3%) machten Rohmaterialien den wesentlichen Anteil an den gesamten Umsatzkosten von Tintbright aus.

Im ersten Quartal 2014 stieg der Rohgewinn im Vorjahresvergleich um 10,1% auf EUR 6,7 Mio. (Q1 2013: EUR 6,1 Mio.), einhergehend mit einer verbesserten Rohertragsmarge von 27,5% (Q1 2013: 25,1%). Der Rohertrag im Bereich Weben hat sich um EUR 0,1 Mio. auf EUR 0,8 Mio. leicht erhöht (Q1 2013: EUR 0,7 Mio.), während der Rohertrag aus der Textilverarbeitung und -veredelung deutlicher auf EUR 5,9 Mio. (Q1 2013: 5,4 Mio.) gesteigert werden konnte. Im Zuge dessen stieg die Rohertragsmarge im Bereich Weben auf 16,5% (Q1 2013: 13,8%) und im Bereich Verarbeitung auf 30,2% (Q1 2013: 28,0%). Die steigenden Margen resultieren aus der Fokussierung auf höherwertigere Endprodukte, die Ausweitung des Dienstleistungsumfangs sowie einhergehend damit, die Vergrößerung der Wertschöpfungstiefe.

Das EBITDA belief sich im Berichtszeitraum auf EUR 5,9 Mio. gegenüber EUR 5,7 Mio. im ersten Quartal 2013. Das operative Ergebnis (EBIT) konnte im Berichtszeitraum auf EUR 5,6 Mio. (Q1 2013: 5,3 Mio.) gesteigert werden. Aus dem leicht negativen Finanzergebnis resultiert ein Vorsteuerergebnis in Höhe von EUR 5,5 Mio. (Q1 2013: 5,1 Mio.). Demzufolge ergibt sich eine verbesserte Vorsteuermarge in Höhe von 22,7% (Q1 2013: 20,8%). Der Steueraufwand belief sich im Berichtszeitraum auf EUR 1,4 Mio. (Q1 2013: EUR 1,2 Mio.). Somit ergibt sich für die ersten drei Monate 2014 ein Periodenergebnis in Höhe von EUR 4,1 Mio. (Q1 2013: EUR 3,8 Mio.). Dies entspricht einer Nachsteuermarge in Höhe von 16,8% (Q1 2013: 15,7%). Basierend auf der Aktienanzahl von 2.000.000 zum 31. März 2014, ergibt sich für die ersten drei Monate 2014 ein Ergebnis pro Aktie in Höhe von EUR 2,05 (Q1 2013: EUR 1,92 (angepasst)).

Der Nettozufluss aus operativer Tätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf EUR 6,5 Mio. (Q1 2013: EUR -8,2 Mio.). Die liquiden Mittel stiegen daraufhin zum Ende des ersten Quartals 2014 auf EUR 55,7 Mio. (31. März 2013: EUR 19,7 Mio.). Die Gesellschaft ist weiterhin frei von langfristigen Verbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 69,1% (31. Dezember 2013: EUR 67,9%). Die Kapital- und Finanzierungsstruktur von Tintbright ist damit weiterhin äußerst solide und veschafft der Gesellschaft den nötigen unternehmerischen Freiraum für die weitere Expansion.

Ausblick

Die Ergebnisse des ersten Quartals lagen im Bereich der Erwartungen des Vorstands, der demzufolge die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Gestützt auf die Annahme, dass sich das Wachstum des chinesischen Binnenkonsums und die Nachfrage nach One-Stop-Dienstleistungen weiter fortsetzen und die Exportnachfrage sowie die Anzahl der Kunden stabil bleiben, rechnet die Gesellschaft in den kommenden Jahren mit stetig wachsenden Absätzen. Basierend auf der gegenwärtigen Auftragslage geht der Vorstand für das Geschäftsjahr 2014 unverändert von einem Konzernumsatzwachstum auf Euro-Basis (ohne Berücksichtigung von Währungseffekten) von rund 10% aus. Dabei erwartet der Vorstand für das Segment „Weben“ einen leichten Rückgang um 1-2%, während für das margenstärkere Segment „Verarbeitung“ mit einem Wachstum von rund 15% gerechnet wird.

Durch die zunehmende Fokussierung auf den margenstärkeren Bereich der Stoffverarbeitung und –veredelung sowie die leichte Reduzierung der Produktionskosten innerhalb der neuen Produktionskapazitäten, bleibt die Margenentwicklung trotz des wachsenden Preisdrucks innerhalb der traditionellen Textilindustrie voraussichtlich konstant hoch. Demzufolge erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2014 auf Konzernebene eine Vorsteuermarge (EBT-Marge) in Höhe von 22-24%. Dabei geht der Vorstand wie schon im Vorjahr davon aus, dass das erste Quartal saisonbedingt das schwächste in 2014 sein wird.

Der vollständige Zwischenbericht für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2014 steht unter www.tintbright.de im Bereich Investor Relations zum Download bereit.



Über das Unternehmen

Die Tintbright AG ist die deutsche Holdinggesellschaft eines etablierten chinesischen Textilherstellers, der mit über 1.100 Beschäftigten in der Produktion und Verarbeitung von Stoffen tätig ist. Dies beinhaltet insbesondere die Herstellung von gewebten Stoffen sowie das Färben, Bedrucken und die Veredelung verschiedener Arten von fertigen Stoffen. Tintbright hat den Trend zu One-Stop-Lösungen in der Textilindustrie frühzeitig erkannt und bietet seinen Kunden als einer von nur wenigen chinesischen Herstellern vertikal integrierte Lösungen. Dabei stehen zunehmend innovative, funktionale Produkteigenschaften wie UV-Schutz oder antibakterielle und antistatische Merkmale im Fokus der Gesellschaft. Seine Produkte vertreibt Tintbright an Konsumgüterhersteller, die überwiegend in der Provinz Fujian ansässig sind sowie an lokale Handelsunternehmen, die den gesamten chinesischen Markt und den Exportmarkt bedienen. Mehr als 550 Abnehmer bilden eine breite Kundenbasis, darunter bekannte chinesische Markennamen wie K-boxing, Anta oder SeptWolves.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.tintbright.de


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Chung Ang
Vorstand und CFO

E-Mail: ir@tintbright.de
Telefon: +86 187 5941 6698



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Ferdinandstraße 25
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Telefon: +86 595 8539 2011
Fax: +86 595 8538 7408

E-mail: ir@tintbright.de
Internet: www.tintbright.de

ISIN: DE000A1PG7W8
WKN: A1PG7W

Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin

Quelle: Tintbright AG

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