Ultrasonic AG

News vom 28. Mai 2014

Starkes Wachstum im Segment Urban Footwear im ersten Quartal 2014

  • - Konzernumsatz um 5,0% auf EUR 35,4 Mio. gesteigert (3M 2013: EUR 33,7 Mio.)
  • - Umsätze unter der Marke ULTRASONIC stiegen um 49,5% auf EUR 11,1 Mio. (3M 2013: EUR 7,4 Mio.)
  • - EBT Marge von 26,9% (3M 2013: 28,1%)
  • - Periodenergebnis betrug EUR 7,1 Mio. (3M 2013: EUR 7,1 Mio.)
  • - Operativer Cashflow in Höhe von EUR 16,1 Mio. (3M 2013: EUR 18,9 Mio.)
  • - Prognose für 2014 bestätigt – Umsatzwachstum von 10-15%, bei einer EBT Marge von 24-27% erwartet

Köln, 28. Mai 2014 ‑ Die Ultrasonic AG (Prime Standard, ISIN DE000A1KREX3, US5) veröffentlichte heute den Zwischenbericht für die ersten drei Monate 2014. Im traditionell schwächsten Quartal des Jahres stiegen die Konzernumsatzerlöse um 5,0% auf EUR 35,4 Mio. bei einem Vorsteuerergebnis in Höhe von EUR 9,5 Mio. Der operative Cashflow betrug EUR 16,1 Mio. und die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 88,3%. Treiber der erfreulichen Gesamtentwicklung war der Umsatz mit Urban Footwear Produkten unter dem „ULTRASONIC“-Label, der im Vergleich zum Vorjahr um 49,5% auf EUR 11,1 Mio. weiter kräftig zulegen konnte.

„Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014 haben wir unseren erfolgreichen Kurs aus dem Vorjahr weiter fortgesetzt. Indem unsere eigene Marke „ULTRASONIC“ sich im stark wachsenden Segment hochwertiger Freizeitschuhe immer besser etabliert, zahlt sich unsere Fokussierung auf hochwertige, margenträchtige Produkte zunehmend aus. Der Anlauf der neuen Produktion sowie der Aufbau und die Erschließung der neuen Vertriebskanäle sind jedoch mit zusätzlichen Aufwendungen verbunden. Diese Maßnahmen werden ihre positive Wirkung erst in den nächsten Jahren in vollem Umfang umsatz- und ergebnisseitig entfalten. Kurzfristig können die Aufwendungen nicht unmittelbar durch Erträge kompensiert werden, so dass die Entwicklung der Margen im Berichtszeitraum wie erwartet leicht rückläufig war, wenn auch auf einem weiterhin sehr hohen Niveau“, kommentiert Qingyong Wu, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, den Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2014.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

ULTRASONIC konnte die Konzernumsatzerlöse in den ersten drei Monaten 2014 um 5,0% auf EUR 35,4 Mio. (3M 2013: EUR 33,7 Mio.) steigern. Da die Umsatzerlöse ausschließlich in der chinesischen Währung Renminbi erzielt werden, die Darstellungswährung des ULTRASONIC-Konzerns jedoch der Euro ist, ist der Wechselkurs zum Euro in der jeweiligen Berichtsperiode für den Ausweis der Höhe der Umsatzerlöse und anderer Finanzzahlen von Bedeutung. Im Berichtszeitraum wertete der durchschnittliche Wechselkurs des Renminbi zum Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,5% ab, der tatsächliche Umsatzanstieg in Landeswährung ist also entsprechend höher ausgefallen.

Auch im ersten Quartal 2014 blieb das Segment Urban Footwear (inkl. Accessoires), das die eigene Marke „ULTRASONIC“ sowie die OEM-Markenproduktion umfasst, das wachstumsstärkste Segment. Die Umsatzerlöse in diesem Geschäftsfeld konnten im Berichtszeitraum um 31,5% auf EUR 16,8 Mio. (3M 2013: EUR 12,8 Mio.) erhöht werden. Dies ist sowohl auf einen deutlichen Anstieg der Absatzmengen als auch auf gesteigerte Verkaufspreise zurückzuführen. Besonders stark erhöhte sich im Berichtszeitraum die Nachfrage nach ULTRASONIC Markenprodukten. Die unter der eigenen Marke erzielten Umsätze nahmen in den ersten drei Monaten 2014 um 49,5% auf EUR 11,1 Mio. zu (3M 2013: EUR 7,4 Mio.) und steigerten den Anteil am gesamten Segmentumsatz dadurch auf 66,1% (3M 2013: 58,1%). Die Umsätze über den Onlinevertrieb beliefen sich dabei auf EUR 1,2 Mio. Der Umsatz mit OEM-Markenschuhen nahm um 6,4% zu und belief sich auf EUR 5,7 Mio. (3M 2013: EUR 5,3 Mio.).

Im Segment Schuhsohlen fielen die Umsätze hingegen um 11,4% auf EUR 8,8 Mio. (3M 2013: EUR 9,9 Mio.). Einem Absatzrückgang um 20,7% standen Preiserhöhungen um 11,7% entgegen. Auch im Segment Sandalen und Slipper musste im Berichtszeitraum ein Umsatzrückgang verzeichnet werden. Um 2,7% niedrigere Preise und ein um 8,1% gesunkener Absatz summierten sich im ersten Quartal 2014 zu einem Umsatzrückgang um 11,1% auf EUR 9,8 Mio. (3M 2013: EUR 11,0 Mio.). Die Umsatzrückgänge in den beiden Segmenten sind im Wesentlichen auf den starken Wettbewerb und saisonale Gründe zurückzuführen. Dieser Tendenz versucht die Gesellschaft durch die Produktion neuer hochwertigerer Produkte mit höheren Verkaufspreisen und besseren Margen entgegenzuwirken.

Im Vergleich zum Vorjahreswert konnte der Rohgewinn auf Konzernebene im Berichtszeitraum um 5,0% auf EUR 10,9 Mio. gesteigert werden (3M 2013: EUR 10,4 Mio.). Dies entspricht dem Umsatzwachstum und zeigt, dass steigende Rohstoff- und Personalkosten in Summe über Preissteigerungen an die Kunden weitergegeben werden konnten. Demzufolge lag die Rohgewinnmarge mit 31,0% auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Marketing- und Vertriebskosten, insbesondere für den Internetverkauf, wurden im ersten Quartal 2014 weiter intensiviert und stiegen auf EUR 0,9 Mio. (3M 2013: EUR 0,4 Mio.), während die Verwaltungskosten sich nur geringfügig von EUR 0,6 Mio. auf EUR 0,7 Mio. erhöhten. Das Finanzergebnis im Konzern betrug im Berichtszeitraum TEUR 65 (3M 2013: TEUR -6).

Das EBITDA verringerte sich im Berichtszeitraum verglichen mit dem angepassten Ergebnis der ersten drei Monate 2013 um 1,0% auf EUR 9,7 Mio. (3M 2013: EUR 9,8 Mio.) und auch das EBIT auf Konzernebene nahm im Berichtszeitraum mit einer Rate von 0,5% leicht von EUR 9,5 Mio. auf EUR 9,4 Mio. ab. Die EBIT-Marge verringerte sich dadurch von 28,1% auf 26,7%, bleibt aber weiterhin auf hohem Niveau. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug im Berichtszeitraum EUR 9,5 Mio. (3M 2013: EUR 9,5 Mio.). Dies bedeutet eine Steigerung um 0,3% gegenüber dem Vorjahr und entspricht einer EBT-Marge in Höhe von 26,8% (3M 2013: 28,1%). Der Steueraufwand belief sich im Berichtszeitraum wie im Vorjahr auf EUR 2,4 Mio., so dass sich für das erste Quartal 2014 ein Periodenergebnis in Höhe von EUR 7,1 Mio. ergibt (3M 2013: EUR 7,1 Mio.). Dies entspricht einer Steigerung um 0,3% gegenüber dem Vorjahr und bedeutet ein Ergebnis pro Aktie (verwässert und unverwässert) in Höhe von EUR 0,56 (3M 2013: EUR 0,59 (angepasst)).

Der Cashflow aus operativer Tätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf EUR 16,1 Mio. (3M 2013: EUR 18,9 Mio.) wobei sich der leichte Rückgang gegenüber dem Vorjahr in erster Linie aus dem veränderten Working Capital ergibt. Die liquiden Mittel erhöhten sich im ersten Quartal auf EUR 124,9 Mio. zum 31. März 2014 (31. Dezember 2013: EUR 108,5 Mio.) und die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 88,3% (31. Dezember 2013: EUR 86,2%). Der Konzern ist frei von langfristigen Bankverbindlichkeiten und die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten verringerten sich zum 31. März 2014 auf EUR 1,5 Mio. (31. Dezember 2013: EUR 2,8 Mio.). Damit ist ULTRASONIC weiterhin äußerst solide finanziert.

Ausblick

Nach einigen Verzögerungen ist der Produktionsstart am neuen Standort für Juni 2014 vorgesehen. Im Geschäftsjahr 2014 ist dort im Segment Urban Footwear zunächst die Produktion von 0,7 Mio. bis 1,0 Mio. Paar Kinderschuhen geplant. Zudem soll die Fertigungskapazität bei den Schuhsohlen um 6,5% auf 42,2 Mio. Paare pro Jahr und bei den Sandalen und Slippern um 10% auf 17,7 Mio. Paare pro Jahr gesteigert werden. Die Fertigstellung weiterer Gebäude und deren Ausrüstung mit Maschinen soll sukzessive erfolgen, so dass die Produktionskapazitäten im kommenden Jahr weiter erhöht werden können. Insgesamt beabsichtig ULTRASONIC im Jahr 2014 weitere EUR 1,0-1,5 Mio. in den Ausbau der Produktion zu investieren. U.a. ist die Anschaffung von zwei neuen Produktionslinien zur Produktion von Urban Footwear sowie von ein bis zwei Sets neuer Spritzgussmaschinen zur Herstellung von Schuhsohlen geplant. Zusätzlich werden im Jahr 2014 noch EUR 5,3-5,9 Mio. in den Ausbau der Infrastruktur (Umzäunung, Zufahrtsstraße, Gebäude) am neuen Werk investiert. Darüber hinaus plant ULTRASONIC im Geschäftsjahr 2014 für die Intensivierung der Marketingaktivitäten zur Stärkung der Marke ULTRASONIC und zur Steigerung der Wahrnehmung, insbesondere im Internet, ein Budget in Höhe von EUR 2-3 Mio. ein.

Die Ergebnisse des ersten Quartals lagen im Bereich der Erwartungen des Vorstands, der demzufolge die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Unter der Voraussetzung eines weiteren Wachstums des Konsums in China und einer zumindest stabilen Exportnachfrage geht ULTRASONIC bei einer stabilen Anzahl an Distributoren und einer leicht steigenden Anzahl von ULTRASONIC Shops für das Geschäftsjahr 2014 unverändert von einem weiteren Konzernumsatzwachstum auf Euro-Basis (ohne Berücksichtigung von Währungseffekten) von ca. 10-15%, bei gleichzeitig steigenden Anforderungen an die Höhe des Working Capital aus. Auf Konzernebene werden die Anlaufkosten der Produktion sowie die Aufbaukosten für die Erschließung der neuen Vertriebskanäle voraussichtlich zu einer vorübergehend leicht rückläufigen Margenentwicklung führen. Demzufolge erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2014 weiterhin eine Vorsteuermarge (EBT-Marge) in Höhe von 24-27%.

Der Zwischenbericht für die ersten drei Monate 2014 steht unter www.ultrasonic-ag.de im Bereich Investor Relations/Publikationen zum Download bereit.



Über das Unternehmen

Die Kölner Ultrasonic AG ist die deutsche Holdinggesellschaft der chinesischen ULTRASONIC-Gruppe, eines etablierten chinesischen Produzenten und Anbieters hochwertiger Markenschuhe. Der Konzern ist mit über 1.400 Mitarbeitern im Wesentlichen in drei Marktsegmenten tätig, die derzeit ungefähr zu je einem Drittel zum Umsatz beitragen. ULTRASONIC produziert Sandalen und Slipper im gehobenen Preissegment für den lokalen und internationalen Markt und ist ferner als langjähriger Lieferant von Schuhsohlen für führende Hersteller der etablierten chinesischen Sportschuhindustrie wie Anta, Xtep und Unisuper tätig. Darüber hinaus hat das Unternehmen mit großem Erfolg eine eigene "Urban-Footwear" Kollektion für hochwertige Freizeitschuhe entwickelt, die unter der Marke ULTRASONIC auf die modischen und qualitativen Ansprüche der jungen, kaufkraftstarken urbanen Mittelschicht Chinas zielt. Die ULTRASONIC-Markenkollektion wird zurzeit in über 110 ULTRASONIC Mono-Label Shops angeboten. Seit 2009 ist die ULTRASONIC-Gruppe mit durchschnittlich 27 Prozent pro Jahr gewachsen (CAGR) und hat im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz in Höhe von rund EUR 164 Mio. und einen Vorsteuerergebnis von EUR 46,8 Mio. erwirtschaftet.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.ultrasonic-ag.de


Für Rückfragen
Ultrasonic AG
Chi Kwong Clifford Chan
Vorstand und CFO
E-Mail: ir@ultrasonic-ag.de



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Quelle: Ultrasonic AG

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