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ifa systems AG: 2013 mit solidem Ergebnis und positivem Ausblick auf 2014

Quartalsinformationen der ifa systems AG, Frechen

Periode: 4. Quartal 2013

Betriebs- und Finanzergebnis

Das 4. Quartal 2013 wurde mit dem erwartet positiven Ergebnis abgeschlossen. Die Unternehmensleistung stieg gegenüber dem Vorjahr um ca. 23% auf 3.550 TEUR (Vorjahresquartal: 2.880 TEUR). Sie erhöhte sich für das abgelaufene Geschäftsjahr 2013 auf insgesamt ca. 9.970 TEUR. Das entspricht einer Steigerung um ca. 5 % gegenüber 2013 (Vorjahr: 9.530 TEUR). Das Jahresergebnis (IFRS) vor Steuern und Zinsen (EBIT) verbesserte sich um ca. 64% von 958 TEUR in 2012 auf ca. 1.575 TEUR in 2013.

Der Umsatzmix entspricht weitgehend dem Vorjahr. Die wesentliche Steigerung ergibt sich aus den erhöhten Runtime-Lizenzen aus Dauervertragsverhältnissen.

Das Unternehmen festigt damit seine gesunde Finanzstruktur. Zum Jahresende 2013 standen ca. 1.000 TEUR Finanzmittel zur Verfügung (Vorjahr: ca. 700 TEUR). Aus der Veräußerung einer nicht betriebsnotwendigen Immobilie in den USA wurden ca. 220 TEUR erlöst. Parallel dazu wurden die Darlehensverbindlichkeiten um 230 TEUR zurückgeführt. Die mittelfristigen Bankverbindlichkeiten lagen bei nur noch ca. 620 TEUR (Vorjahr ca. 851 TEUR) und damit um ca. 38% unter dem Bestand der liquiden Mittel. Die Bankverbindlichkeiten (620 TEUR) machen damit nur ca. 3,5% der Bilanzsumme 2013 aus (Bilanzsumme ca. 18 Mio. Euro).

Den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von ca. 1.150 TEUR (Vorjahr 875 TEUR) stehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von ca. 350 TEUR (Vorjahr 372 TEUR) gegenüber.

Der Cashflow aus dem operativen Geschäft konnte gegenüber dem Vorjahr um ca. 1.450 TEUR erhöht werden. Grund dafür sind insbesondere die ausgelaufenen Markterschließungsaufwendungen und die in 2013 auf ca. 3.500 TEUR erhöhten Umsätze aus Dauervertragsverhältnissen (Vorjahr: 3.160 TEUR). Diese deckten für das abgelaufene Geschäftsjahr schon ca. 80% der Fixkosten (Fixkosten 2013: ca. 4.300 TEUR).

Die Entwicklungsaufwendungen blieben in 2013 mit ca. 20% der Unternehmens-leistung stabil. Die im Aufwand enthaltenen Kosten zur Erschließung neuer Märkte reduzierten sich plangemäß von ca. 1.642 TEUR im Vorjahr auf ca. 550 TEUR in 2013. Aufgrund der erreichten Marktbekanntheit konnten in China und den USA die entsprechenden Aufwendungen reduziert werden.

Marktentwicklung

Der Umsatz im DACH-Bereich (Deutschland, Österreich, Schweiz) wurde durch zahlreiche Hard- und Software- sowie Lizenzerweiterungen bei bestehenden Projekten belebt. Eine von ifa in 2013 neu entwickelte Software für innovative Netzhauttherapien (IVI Manager) wird erst 2014 zum Umsatz beitragen, da zusätzliche Entwicklungen zur Integration in die EPA (Elektronische Patientenakte) und die Internationalisierung notwendig wurden.

In den USA war die Nachfrage wegen der Verzögerungen bei der Umsetzung der Förderung der EPA erwartungsgemäß verhalten. Die Zertifizierung für die 2. Phase des Förderprojekts wurde erfolgreich realisiert. Impulse werden ab der 2. Jahres-hälfte 2014 erwartet.

In China wurde das Pilotprojekt der Universitätsaugenklinik Peking im Januar 2014 mit einer speziell entwickelten zweisprachigen Wissensdatenbank erfolgreich im \'Live\'-Betrieb gestartet. Damit verbunden ist eine informelle Zulassung für die weiteren Augenkliniken der Regierung und des Militärs. Der Partner in China, die Global Vision Corporation (www.gvchina.com), hat bereits ein Team von 12 Mitarbeitern für die ifa-Produktangebote in China eingestellt.

Das sonstige internationale Geschäft entwickelte sich auf Vorjahresniveau. Durch die steigende Komplexität (Umsetzung von Health-IT-Standards, Integration heterogener Systeme wie Krankenhausinformationssysteme/KIS etc.) verlängern sich die Entscheidungsprozesse und Implementierungsphasen auf 24-48 Monate (früher 18-24 Monate). Dieses Anforderungsniveau erhöht auch die Markteintrittsbarrieren für Wettbewerber und stärkt die Situation der ifa Gruppe als Marktführer für Health-IT-Lösungen in der Ophthalmologie weltweit.

Prognose für die weitere Geschäftsentwicklung

Im Jahr 2014 wird sich nach Einschätzung des Managements die positive Geschäftsentwicklung fortsetzen. Im Mittelpunkt steht eine weitere Erhöhung der Ergebnisse (EBIT- und Cashflow-Steigerung um ca. 10-12%) bei vorerst moderater Steigerung der Unternehmensleistung (zwischen 5 und 8%). Die Einnahmen aus Dauervertragsverhältnissen werden im laufenden Jahr mehr als 80% der Fixkosten der Unternehmensgruppe decken.

Diese Prognose bezieht sich nur auf die bestehenden Umsatzbereiche. Zusätzliche Chancen bestehen in China und anderen Märkten in Asien.

Für die USA wird eine Belebung im 2. Halbjahr erwartet. Die Umstellung auf einen neuen Diagnosekatalog (ICD-10) für die klinische Dokumentation und die Abrechnung erfordert neue Software-Lösungen. Die US-Tochtergesellschaft der ifa wird die Neuentwicklung bis Mitte 2014 vorstellen.

In China werden ebenfalls ab dem 2. Halbjahr zusätzliche Umsätze erwartet. Die Referenzprojekte werden im 2. Quartal Grundlage für die Zulassung des ifa-Systems für weitere staatliche Augenkliniken sein.

In den kommenden 2 Jahren wird das internationale Netzwerk mit Distributoren und Kooperationspartnern ausgebaut. Diese Aktivitäten werden unterstützt durch ein gezieltes \'Knowledge Marketing\' (Wissensvermittlung zu Health-IT über internetbasierte Tutorials und spezialisierte Webinars).

Die Entwicklungsaufwendungen werden sich auf dem Niveau von 2013 bewegen (ca. 20% der Gesamtleistung).

Auf der Grundlage der stabilen Liquiditätssituation plant der Vorstand auf der am 3. Juli 2014 stattfindenden Hauptversammlung, eine deutliche Erhöhung der Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr vorzuschlagen.

 

Das Unternehmen

Die ifa systems AG wird im Entry Standard des Freiverkehrs der Deutschen Börse Frankfurt (ISIN: DE007830788) notiert. Das Unternehmen mit den Tochterunternehmen integration AG (www.integration-ag.com) und Inoveon Corp. (www.inoveon.com) positioniert sich im Bereich \'Life Science\' und gilt als der führende Anbieter für Software, IT-Dienstleistungen, Webanwendungen (z.B. Telemedizin) und medizinische Informationssysteme für die Augenheilkunde weltweit. Die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens ergibt sich aus dem Geschäftsmodell mit obligatorischen Runtime-Lizenzen für alle eingesetzten Programme (über 12.000 Arbeitsplatzlizenzen international im Einsatz). Die Einnahmen aus diesen Dauervertragsverhältnissen werden im laufenden Jahr mehr als 80% der Fixkosten der Unternehmensgruppe decken.

Für weitergehende Informationen: www.ifasystems.de www.ifa4emr.com und www.augenklinik-it.de.

 

Quelle: ifa systems AG

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