News: Haikui Seafood AG

Haikui Seafood: Starke Finanzlage und weiterhin solide Gewinnmargen trotz negativer wirtschaftlicher Einflüsse

- Umsatzwachstum von 6,2 Prozent auf 42,4 Millionen Euro
- Schwächere Margen hauptsächlich aufgrund steigender Rohproduktkosten
- EBIT von 6,8 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge von 16,1 Prozent
- Zurückhaltender Ausblick für das Jahr 2013 aufgrund des schwierigen Marktumfelds

Frankfurt am Main, 22. Mai 2013 - Angesichts des schwierigen Marktumfelds blickt Haikui Seafood zufrieden auf seine Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2013. Obwohl die Gewinnmargen aufgrund der stärkeren Konkurrenz durch andere Verarbeiter von Fischen und Meeresfrüchten sowie höherer Rohproduktkosten unter Druck gerieten, ist das Unternehmen weiter gewachsen.

Aufgrund höherer Verkaufszahlen im Segment der tiefgefrorenen Fisch- und Meeresfrüchteprodukte stiegen die Umsätze von Haikui Seafood um 6,2 Prozent von 39,9 Millionen Euro im ersten Quartal 2012 auf 42,4 Millionen Euro im ersten Quartal 2013. Gemessen in der lokalen Währung RMB wuchs der Umsatz um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Tiefgekühlte Produkte waren weiterhin der Hauptumsatztreiber des Unternehmens und machten 90,3 Prozent des Gesamtumsatzes im ersten Quartal 2013 aus (Q1 2012: 84,3 Prozent). Auf konservierte Fisch- und Meeresfrüchteprodukte, das zweite Produktsegment von Haikui Seafood, entfielen 9,7 Prozent des Gesamtumsatzes (Q1 2012: 15,7 Prozent).

Höhere Rohproduktkosten beeinträchtigen Gewinnmargen

Insgesamt hatten mehrere ungünstige externe Faktoren negative Einflüsse auf die wirtschaftliche Entwicklung von Haikui Seafood in den ersten drei Monaten 2013. Abgesehen vom schwierigen globalen Marktumfeld hatte auch die intensivere Wettbewerbssituation Auswirkungen auf den Vertrieb verarbeiteter Fische und Meeresfrüchte. Diese beiden Faktoren machten es Haikui Seafood auch nur eingeschränkt möglich, den Anstieg der Rohproduktkosten voll über höhere Verkaufspreise weiterzugeben.

Der Bruttogewinn belief sich auf 8,4 Millionen Euro (Q1 2012: 9,5 Millionen Euro), während sich die Bruttomarge auf 19,9 Prozent (Q1 2012: 23,8 Prozent) verringerte. Dieser Rückgang war im Wesentlichen auf den Anstieg der Rohproduktkosten und Schwierigkeiten bei der Erhöhung der Verkaufspreise zurückzuführen.

Die niedrigere Bruttogewinnmarge sowie höhere Aufwendungen, die durch die Börsennotierung des Unternehmens entstanden, bedingten einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) um 17,9 Prozent von 8,3 Millionen Euro in Q1 2012 auf 6,8 Millionen Euro in Q1 2013. Dementsprechend sank die EBIT-Marge im Vergleich zum Vorjahr von 20,9 Prozent auf 16,1 Prozent. Aus denselben Gründen ging der Nettogewinn in den ersten drei Monaten 2013 um 20,0 Prozent auf 4,9 Millionen Euro zurück (Q1 2012: 6,1 Millionen Euro).

Nichtsdestotrotz blieb die Finanzlage von Haikui Seafood in den ersten drei Monaten 2013 mit einer Cash-Position von 48,5 Millionen Euro auf einem sehr guten Niveau. Das Eigenkapital erhöhte sich zum 31. März 2013 auf 157,1 Millionen Euro gegenüber 146,7 Millionen Euro zum 31. Dezember 2012.

Ausblick

'Im Hinblick auf die Herausforderungen des Marktumfeldes sind wir mit dem Ergebnis des ersten Quartals 2013 insgesamt zufrieden. Um mit diesen Herausforderungen umzugehen, werden wir auch weiterhin unsere Wachstumsstrategie verfolgen, die auf der geographischen Expansion sowie dem Ausbau unserer Produktionskapazitäten basiert', sagt Chen Zhenkui, CEO der Haikui Seafood AG.

Derzeit plant Haikui Seafood mehrere operative Maßnahmen, um die Herausforderungen zu bewältigen:

- Die Ernennung erfahrener Vertriebspartner sowie die Entwicklung auf den Geschmack der Konsumenten zugeschnittener Produkte, um Marktanteile zu gewinnen

- Vereinbarung von Rahmenlieferverträgen zur Sicherung der Rohproduktversorgung

- Herstellung noch hochwertigerer verarbeiteter Fisch- und Meeresfrüchteprodukte mit höheren Gewinnmargen und eine schnellere Markteinführung neuer Produkte, um dem Margendruck entgegenzuwirken

- Erweiterung der Verarbeitungskapazität durch den Bau einer neuen Produktionsanlage in Dongshan Island, um Kapazitätsengpässe zu reduzieren. Es laufen zurzeit Verhandlungen mit den lokalen chinesischen Behörden für den Erwerb eines Grundstücks.

Während die globalen wirtschaftlichen Bedingungen sich langsam erholen, sind die zugrunde liegenden Rahmenbedingungen jedoch noch fragil. Dies könnte sich in den kommenden Quartalen auf das Vertrauen und die Kauflust der Konsumenten auswirken. In Verbindung mit dem zunehmenden Wettbewerbsdruck und möglichen Engpässen der Verarbeitungskapazität erwartet Haikui Seafood für das Geschäftsjahr 2013 eine Verlangsamung der Wachstumsdynamik in RMB gemessen gegenüber 2012. Darüber hinaus werden die Bruttogewinnmarge und EBIT-Marge voraussichtlich weiterhin unter Druck bleiben, sollten die hohen Materialkosten anhalten. Basierend auf den Entwicklungen in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres strebt Haikui Seafood im Gesamtjahr 2013 ein Umsatzwachstum gemessen in RMB von rund 5 Prozent sowie eine EBIT-Marge von rund 15 Prozent an.

Der vollständige Bericht zum 1. Quartal 2013 der Haikui Seafood AG steht auf der Website unter www.haikui-seafood.com zur Verfügung.

 

Über die Haikui Seafood AG

Die Haikui Seafood AG verarbeitet Fische und Meeresfrüchte für den chinesischen und internationalen Markt. Die Produktpalette des Unternehmens umfasst Produkte aus gefrorenen und konservierten Fischen und Meeresfrüchten, die aus einer Vielzahl unterschiedlicher Sorten roher Fische und Meeresfrüchte hergestellt werden, darunter Garnelen, Krabben, diverse Fischarten sowie Schalentiere und Kopffüßer. Kunden von Haikui Seafood sind Distributoren in China und in Übersee, wobei diese überwiegend in Asien, Europa und den Vereinigten Staaten ansässig sind. Haikui Seafood beschäftigt rund 700 fest angestellte Mitarbeiter und durchschnittlich rund 1.500 zusätzliche befristet angestellte Arbeitskräfte. Das Unternehmen verfügt über eine jährliche Produktionskapazität von ungefähr 34.000 Tonnen (Output). Die Produktionsstätten befinden sich im süd-östlichen China auf der Insel Dongshan, Zhangzhou in der Provinz Fujian. Haikui Seafood betreibt eine optimierte Lieferkette einschließlich eigener Verarbeitungsanlagen, eigener Produktforschungs- und Entwicklungskapazitäten sowie Lagerhallen bei gleichzeitiger enger Kooperation mit Rohwarenlieferanten.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.haikui-seafood.de oder kontaktieren Sie:

Kirchhoff Consult AG
Dr. Kay Baden
Tel.: +49 (0)40 609 186 39
baden@kirchhoff.de

 

Risikohinweis zu den Zukunftsaussagen

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben; sie beruhen stattdessen auf Haikui Seafood's derzeitigen Ansichten und Erwartungen und die diesen zugrundeliegenden Annahmen hinsichtlich in der Zukunft liegender Ereignisse. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß zahlreichen Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Der Eintritt jeder dieser Risiken und Unsicherheiten sowie das Herausstellen der Unrichtigkeit der Annahmen, auf welchen die zukunftsgerichteten Aussagen beruhen, könnte zu erheblich von diesen zukunftsgerichteten Aussagen abweichenden Ergebnissen führen. Haikui Seafood übernimmt keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

Jegliche zukunftsgerichtete Aussage bezieht sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht wird.

Unternehmen: Haikui Seafood AG
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E-Mail: haikui@kirchhoff.de
Internet: www.haikui-seafood.de
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WKN: A1JH3F
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Quelle: Haikui Seafood AG