News: SNP Schneider-Neureither & Partner AG

Zwischenbericht für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. März 2012

SNP startet stark ins Geschäftsjahr 2012

- Umsatzsteigerung von über 30%

- Periodenüberschuss mehr als verdoppelt

- Nachfrage nach SNP T-Bone steigt weiter an

- Prognose bestätigt

Die SNP Schneider-Neureither & Partner AG (ISIN DE0007203705) bleibt auch im neuen Geschäftsjahr 2012 klar auf Wachstumskurs. 'Obwohl das erste Quartal das traditionell schwächste Quartal im Jahresverlauf ist, sind wir mit den erzielten Ergebnissen sehr zufrieden', so Andrew Watson, CFO/COO der SNP AG. 'Die Aufträge, die Ende letzten Jahres verschoben wurden, konnten mittlerweile fast vollständig realisiert werden, darüber hinaus haben wir weitere Abschlüsse getätigt. Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir so nicht nur den Umsatz um über 30% steigern, sondern auch die Ertragskraft wieder deutlich verbessern. Dabei gelang es uns, die noch im Vorjahresquartal durch Sonderaufwendungen belastete EBIT-Marge von 8% auf 16% zu steigern. Unsere Pipeline für das Jahr 2012 ist gut gefüllt, die Auftragslage befindet sich weiter auf hohem Niveau. Insbesondere die ungebrochen stark wachsende Nachfrage nach unserer Standardsoftware für IT-Transformationen, SNP T-Bone, stimmt uns optimistisch, dass wir unsere ambitionierten Ziele für dieses Geschäftsjahr erreichen werden', erläutert Watson weiter.

Lizenzumsätze im Bereich Software stiegen um 54%

Im ersten Quartal 2012 konnte SNP den Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund 31% auf 7,31 Mio. EUR steigern (i. Vj. 5,60 Mio. EUR). Dabei erzielten beide Geschäftsbereiche deutliche Zuwächse. Die Umsätze im Geschäftsbereich 'Software' erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 46% auf 1,95 Mio. EUR (i. Vj. 1,34 Mio. EUR). Auch aufgrund der Tatsache, dass die Ende des letzten Jahres von Kunden verschobenen Aufträge größtenteils im ersten Quartal 2012 verbucht werden konnten, verdreifachten sich die Umsätze mit Lizenzen der Software SNP T-Bone im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit stiegen die Softwareerlöse insgesamt um 54% auf 1,34 Mio. EUR (i. Vj. 0,87 Mio. EUR). Der Bereich 'Software-related-Services', der hauptsächlich die Beratungsdienstleistungen umfasst, erzielte im Vergleich zum Vorjahresquartal ein Umsatzwachstum von 26% auf 5,35 Mio. EUR (i. Vj. 4,25 Mio. EUR).

Deutliche Verbesserung auf der Ergebnisseite

Der sehr positiven Unternehmensentwicklung folgend, hat die Gesellschaft im ersten Quartal weitere Neueinstellungen vorgenommen und beschäftigt zum Stichtag nun 195 Mitarbeiter (31. März 2011: 171 Mitarbeiter). Bedingt durch die höhere Mitarbeiterzahl, auch im Zuge der Internationalisierung, stieg der Personalaufwand im ersten Quartal 2012 auf 4,03 Mio. EUR (i. Vj. 3,63 Mio. EUR) an. Die noch im Vorjahr durch Sonderaufwendungen aufgrund von Abfindungszahlungen für den ausgeschiedenen Finanzvorstand belastete Personalaufwandsquote reduzierte sich im Vorjahresvergleich durch die deutlich gestiegenen Umsatzerlöse jedoch erwartungsgemäß von 65% auf 55%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich trotz des starken Umsatzanstiegs nur leicht von 1,27 Mio. EUR auf 1,47 Mio. EUR.

Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) wuchs um über 150% auf 1,18 Mio. EUR (i. Vj. 0,47 Mio. EUR). Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 16% (i. Vj. 8% bzw. 14% ohne Sondereinflüsse).

Der Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter belief sich nach den ersten drei Monaten im Geschäftsjahr 2012 auf 0,75 Mio. EUR (i. Vj. 0,33 Mio. EUR). Die Umsatzrendite betrug damit 10,2% (i. Vj. 6,0%) und das Ergebnis pro Aktie 0,66 EUR (verwässert und unverwässert), im Vorjahreszeitraum betrug das Ergebnis pro Aktie 0,29 EUR.

Hohe Nachfrage nach SNP T-Bone, Auftragsbestand weiterhin auf hohem Niveau, stabile Finanzlage

Die steigende Nachfrage nach SNP T-Bone setzte sich auch im Berichtszeitraum weiter fort. SNP T-Bone hat sich zum Kernprodukt von SNP entwickelt und wird als Hauptumsatzträger im Bereich Software weiteres Wachstum in Umsatz und Profitabilität der SNP AG ermöglichen. Aber auch die Nachfrage nach anderen SNP-Produkten und SNP-Lösungen entwickelte sich sehr erfreulich. Der Auftragsbestand des SNP Konzerns lag zum 31. März 2012 mit 9,74 Mio. EUR rund 13% über dem Niveau vom 31. Dezember 2011 (8,60 Mio. EUR). Die Auftragseingänge aus Direkt- und Partnervertrieb lagen über dem Vorjahreswert.

Die gute Geschäftslage wird ebenfalls durch den hohen Bestand an liquiden Mitteln dokumentiert. Zum 31. März 2012 weist die Gesellschaft Zahlungsmittel in Höhe von 6,3 Mio. EUR (i. Vj. 5,8 Mio. EUR) aus. Der operative Cashflow für die ersten drei Monate war leicht negativ, da die Zahlungseingänge für einen Teil des im ersten Quartal getätigten Umsatzes erst im zweiten Quartal eingehen werden. Der SNP Konzern ist weiterhin bankenunabhängig finanziert; die Eigenkapitalquote lag zum Stichtag bei 70,4% (i. Vj. 74,3%).

Wachstumspotenziale werden genutzt

Der Fokus im laufenden Geschäftsjahr liegt auf der Optimierung der in den letzten Jahren erfolgten Investitionen. SNP T-Bone und ergänzende Produkte werden fortlaufend weiterentwickelt, um den hohen Marktanforderungen gerecht bleiben zu können. Dafür investiert die Gesellschaft auch weiterhin rund 10% des jährlichen Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Im Rahmen dieser Strategie werden auch neue Produktideen, -ergänzungen und -lösungen verfolgt.

Konkret wird SNP Ende April die nächste Entwicklungsstufe der

Transformationsplattform SNP T-Bone dem Markt zur Verfügung stellen. Ein Schwerpunkt bildet dabei das Modul 'SNP T-Bone Data Provisioning and Masking' - eine stark weiterentwickelte Lösung im wachsenden Test- und Qualitätsmanagement-Bereich. Funktionalitäten dieser Lösung werden noch bis Ende September 2012 im Rahmen der Vertriebspartnerschaft mit der SAP AG als OEM-Produkt in deren Lösung SAP TDMS (R) vertrieben. Ein weiteres Kernelement des neuen Release wird die Erweiterung der Analyse- und Planungsfunktionalitäten sein. Zentraler Aspekt ist dabei die Verbesserung der Informationsgewinnung, deren Aufbereitung und Bewertung mit der Ausrichtung auf die Geschäftsprozesse der Kunden. Dadurch werden Transformationsprozesse entlang der Wertschöpfungskette der Anwender unterstützt.

Der zunehmende Anteil der Lizenzerlöse am Gesamtumsatz und die damit verbundenen Skaleneffekte sollten mittel- bis langfristig für steigende operative Margen sorgen.

Parallel dazu erweitert SNP auch im neuen Geschäftsjahr den Mitarbeiterstamm, um die geplante Umsatzerweiterung realisieren zu können. Die Recruiting-Anstrengungen wurden intensiviert, um insbesondere qualifizierte IT-Fachkräfte anzuwerben, die als Berater oder Entwickler SNP zukünftig unterstützen können. Besonderes Augenmerk gilt der Zusammenarbeit mit Universitäten und Fachhochschulen sowie der Ausbildung von qualifizierten Nachwuchskräften über duale Studiengänge.

Zusätzlich verfügt SNP über die notwendigen Eigenmittel und Finanzierungsspielräume, um bei eventuellen Gelegenheiten weitere strategische Investitionen tätigen zu können, wie zum Beispiel der Erwerb von Unternehmen zur Realisierung von anorganischem Wachstumspotenzial.

Für das Geschäftsjahr 2012 werden auch erstmalig wesentliche Umsatz- und Ergebnisbeiträge von den im letzten Jahr gegründeten Tochtergesellschaften in den USA und Südafrika erwartet. Mit der Gründung der Tochtergesellschaften hat SNP im letzten Jahr bereits die Weichen für die internationale Expansion auf wachsenden ERP-Transformationsmärkten auch außerhalb Europas gestellt.

Als spezialisierter Anbieter für standardisierte ERP-Transformationen ist SNP selbst im Falle eines gesamtwirtschaftlichen Abschwungs gut positioniert. Unternehmenstransaktionen erfolgen auch und gerade in solchen Phasen; Anpassungen der IT-Strukturen müssen außerdem unabhängig von konjunkturellen Verhältnissen vorgenommen werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Somit profitiert die SNP AG zwar von positiven konjunkturellen Entwicklungen, die Gesellschaft verfügt jedoch auch in wirtschaftlich schwächeren Zeiten über ausreichendes Umsatzpotenzial.

Umsatz- und Ergebnisziele für 2012 bestätigt

Der gute Verlauf des ersten Quartals 2012, die vorhandene Auftragslage sowie die sich abzeichnende konjunkturelle und branchenspezifische Entwicklung bestätigen die Erwartungen des Vorstands. So rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2012 nach wie vor mit einem Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr von über 20% und einer EBIT-Marge in Höhe von ebenfalls über 20%. Dr. Andreas Schneider-Neureither, CEO der SNP AG, erklärt: 'SNP T-Bone ist der Wachstumstreiber für SNP, mit dem wir dieses Potenzial heben werden. Deswegen gilt es, die Funktionalitäten von SNP T-Bone kontinuierlich weiterzuentwickeln und die Internationalisierung erfolgreich voranzutreiben. Dabei sind wir auf einem guten Weg.'

Der vollständige Zwischenbericht mit den Finanztabellen für das erste Quartal des Geschäftsjahrs 2012 ist im Internet unter www.snp-ag.com im Bereich Investor Relations abrufbar.

Heidelberg, 26. April 2012

Der Vorstand

 

Über SNP

Die SNP AG, mit Hauptsitz in Heidelberg, ist führender Anbieter von Software und Software-related-Services für Transformationen von ERP-Systemen, wie sie im Zuge von Unternehmensumstrukturierungen oder technischen Neuerungen notwendig werden. Für die Anpassung der IT-Landschaft - genannt Business Landscape Transformation(R) - bietet SNP mit SNP Transformation Backbone(R) die weltweit erste Standardsoftware an.

Die SNP AG wurde 1994 in Heidelberg gegründet und beschäftigt derzeit rund 195 Mitarbeiter an zehn Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, USA und Südafrika. SNP bedient internationale wie nationale Kunden und verfügt über die Erfahrung aus über 1.400 erfolgreich durchgeführten Projekten. Im Geschäftsjahr 2011 erzielte die SNP AG einen Umsatz von 26,6 Mio. EUR. Das Unternehmen ist im General Standard der Frankfurter Börse gelistet.

Weitere Informationen unter www.snp-ag.com

 

Quelle: SNP AG