News: EHLEBRACHT AG

EHLEBRACHT AG: 2011 überflügelt Vorjahre bei Umsatz und Vorsteuerergebnis

  • - Konzernumsatz 2011 auf 84,3 Millionen Euro (Vj.: 72,2 Millionen Euro) gesteigert
  • - Plus der Umsatzerlöse von 12,1 Millionen Euro oder 16,8 Prozent
  • - EBITDA 2011 legt um 11,8 Prozent auf 7,6 Millionen Euro (Vj.: 6,8 Millionen Euro) zu
  • - EBT 2011 wächst auf 3,7 Millionen Euro (Vj.: 3,3 Millionen Euro)
  • - Maximales Steuerrisiko aus § 8c KStG im Konzernabschluss 2011 berücksichtigt
  • - Jahresüberschuss 2011 erreicht trotz überproportionaler einmaliger Steuerbelastung 1,9 Millionen Euro (Vj.: 3,4 Millionen Euro)
  • - Geschäftsanlauf Januar 2012 im Plan
  • - Auftragsbestand Ende Februar 2012 mit rd. 30 Millionen Euro auf Vorjahresniveau
  • - Konzern erwartet 2012 Umsatzplus auf 85 - 88 Millionen Euro
  • - Konzern-EBT-Erwartung 2012 aufgrund anstehender Strukturkosten zum weiteren Ausbau des Chinaengagements und der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten bei rund 2,8 bis 3,3 Millionen Euro

Enger, 5. März 2012 - Die im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notierte EHLEBRACHT AG hat im Geschäftsjahr 2011 gegenüber den Vorjahren Umsatz und operatives Ergebnis weiter gesteigert und im Zielkorridor der Prognose 2011 abgeschlossen. Nach den vorläufigen Zahlen kletterte der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 12,1 Millionen Euro oder 16,8 Prozent. 2011 erzielte die Unternehmensgruppe einen Konzernumsatz von 84,3 Millionen Euro (Vorjahr: 72,2 Millionen Euro). Der EHLEBRACHT-Konzern hat das Geschäft im In- und Ausland ausgebaut. Im Inland stiegen die Erlöse um rund 16,3 Prozent auf 45,7 Millionen Euro, im Ausland um rund 17,3 Prozent auf 38,6 Millionen Euro.

Beide Geschäftsbereiche haben zu diesem starken Wachstum beigetragen. Die Kunststoff-Technik legte um 10,9 Millionen Euro mit 23,2 Prozent auf 57,8 Millionen Euro zu. Die Möbelfunktions-Technik erzielte ein Umsatzplus von 1,2 Millionen Euro oder 4,8 Prozent. Die Umsatzerlöse nahmen auf 26,2 Millionen Euro (Vorjahr: 25,0 Millionen Euro) zu.

Der EHLEBRACHT-Konzern hat auf allen Ergebnisstufen vor Steuern deutlich zugelegt. Das EBITDA erhöhte sich um rund 11,8 Prozent von 6,8 Millionen Euro auf 7,6 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) kletterte von 3,3 Millionen Euro im Vorjahr auf rund 3,7 Millionen Euro im Berichtszeitraum. Das ist eine Steigerung von rund 12 Prozent.

Anfang 2011 hat die FH Finanzholding AG die Beteiligungsquote von 50 Prozent an der EHLEBRACHT AG überschritten. Somit waren die Vorschriften des § 8c KStG über die Nicht-Mehr-Abziehbarkeit bis dahin nicht genutzter Verlustvorträge anzuwenden. Trotz anhängiger Verfahren bzgl. der Verfassungsmäßigkeit des § 8c KStG hat sich der Vorstand unter Anwendung des Vorsichtsprinzips entschieden, im Geschäftsjahr 2011 das maximale Steuerrisiko aus nicht mehr nutzbaren Verlustvorträgen bilanziell zu berücksichtigen. Aus der Auflösung des Aktivpostens latente Steuern im Konzern resultiert so ein erhöhter Steueraufwand, der das Ergebnis 2011 mit rund 0,6 Millionen Euro belastet. In Abhängigkeit der weiteren Rechtssprechung bzgl. der Verfassungsmäßigkeit des § 8c KStG könnten Teilbeträge bis hin zur vollen Summe der derzeit nicht mehr berücksichtigten Verlustvorträge künftig doch noch nutzbar werden. Die Absetzbarkeit würde dann für zukünftige Geschäftsjahre zu einer geringeren Ertragssteuerbelastung und einer Ergebnisverbesserung führen.

Der EHLEBRACHT Konzern schließt das Geschäftsjahr 2011 mit einem Konzernjahresüberschuss von 1,9 Millionen Euro (Vorjahr: 3,4 Millionen Euro). Infolge der vorgenannten einmaligen Steuerbelastung aus latenten Steuern von 0,6 Millionen Euro 2011 und einem steuerlichen Einmalertrag von 0,6 Millionen Euro im Vorjahr ist der direkte Vergleich der erzielten Konzernjahresüberschüsse beider Jahre verzerrt.

Der Geschäftsanlauf der Unternehmensgruppe im Januar 2012 lag im Plan. Der Konzernumsatz erreichte allerdings aufgrund des frühen chinesischen Neujahrsfestes im Januar und der hiermit verbundenen Betriebsruhe bei der Konzerntochter EIC in China nicht ganz den Vorjahreswert. Im Vorjahr wirkte sich das chinesische Neujahrsfest mehr im Februar aus.

Die Auftragslage des EHLEBRACHT-Konzerns befindet sich Ende Februar 2012 mit rund 30 Millionen Euro auf hohem Vorjahresniveau. Sie bildet die solide Basis für die Geschäftsentwicklung der nächsten Monate in 2012.

Die Einschätzung der weiteren Geschäftsentwicklung 2012 bleibt aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten, allen voran aus der Euro-Schuldenkrise, schwierig. Nach einer spürbaren Abkühlung der Wirtschaftsdynamik gegenüber dem Vorjahr können weitere das Geschäft belastende konjunkturelle Auswirkungen nicht ausgeschlossen werden. Insofern geht der EHLEBRACHT-Konzern für das Gesamtjahr 2012 zunächst von einer weiteren, allerdings nur moderaten Steigerung der Umsatzerlöse auf 85 bis 88 Millionen Euro aus. In Anbetracht anstehender Ausbau- und Strukturkosten im Geschäftsjahr 2012 bei der chinesischen Konzerngesellschaft EIC zur Schaffung einer soliden Basis für die Fortsetzung des Wachstumskurses im Reich der Mitte, geht die Unternehmensgruppe, ohne weitere Sondereinflüsse auf das Ergebnis, derzeit von einem Ergebnis vor Steuern leicht unter dem Vorjahresniveau von 2,8 bis 3,3 Millionen Euro aus. Bei einem weiterhin guten Geschäftsverlauf ohne Sonderbelastungen kann aus heutiger Sicht im Geschäftsjahr 2013 planmäßig mit einer Ausweitung der Konzernumsätze und einem erheblichen Anstieg des Vorsteuerergebnisses in Richtung 4 Millionen Euro gerechnet werden.

Bei Rückfragen: Ehlebracht AG, Bernd Brinkmann, Vorstand, Tel.:05223/185128, E-mail: b.brinkmann@ehlebracht-ag.com, Internet: http://www.ehlebracht-ag.com

Unternehmen: Ehlebracht AG
Werkstraße 7
32130 Enger
Deutschland
Telefon: +49 (0)5223 / 185-128
Fax: +49 (0)5223 / 185-122
E-Mail: b.brinkmann@ehlebracht-ag.com
Internet: www.ehlebracht-ag.com
ISIN: DE0005649107, DE 000 564 910 7
WKN: 564910, 5649107,
Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in München, Stuttgart

Quelle: EHLEBRACHT AG