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Eckert & Ziegler: 11% Gewinnsteigerung im Neunmonatszeitraum

Berlin, 02.11.2011. Die ersten neun Monate des Jahres 2011 verliefen für die Eckert & Ziegler AG, ein Spezialist für isotopentechnische Anwendungen in Medizin, Wissenschaft und Industrie (ISIN DE0005659700), außerordentlich erfolgreich. Ein Umsatz von 83,6 Mio. EUR und ein Gewinn nach Steuern und Minderheiten von 8,8 Mio. EUR bedeuten neue Bestmarken für den Zeitraum Januar bis September. Im Vergleich zur entsprechenden Periode des Vorjahres ist der Umsatz um 2,6 Mio. EUR oder 3% und der Gewinn um 0,9 Mio. EUR oder 11% angewachsen. Das Ergebnis pro Aktie beträgt im 9-Monatszeitraum 1,68 EUR pro Aktie.

Die Kennzahlen für das dritte Quartal 2011 allein sind ebenfalls erfreulich, auch wenn im direkten Vergleich zum Vorjahresquartal ein leichter Rückgang beim Umsatz von 1% auf 27,8 Mio. EUR und beim Gewinn von 20% auf 2,2 Mio. EUR zu verzeichnen ist. Dieser Rückgang hat mehrere Ursachen und ist zum Teil auch wechselkursbedingt sowie der Zinsentwicklung geschuldet. Darüber hinaus fehlen im Jahr 2011 die Umsätze und Erträge des Russland-Projektes aus dem Segment Strahlentherapie. Rein operativ wird kein negativer Trend der Geschäftsentwicklung festgestellt.

Den größten Anteil am Gesamtergebnis hat das Segment Isotope Products. Hier stieg der Umsatz um 6%. Alle Produktkategorien mit Ausnahme der Medical-Sparte verzeichneten Zuwächse. Im Verhältnis zum Umsatz stiegen die Kosten aufgrund von Skaleneffekten nur unterproportional. Somit konnte das EBIT um 16% gesteigert werden.

Am stärksten gewachsen ist das Segment Radiopharma. Auch hier wurden Zuwächse in allen Produktgruppen erreicht. Insgesamt steigerte das Segment den Umsatz um 20% auf 19,1 Mio. EUR. Besonders erfreulich sind in diesem Zusammenhang die relativ geringen Kosten für Herstellung und Vertrieb, so dass sich hier, stärker noch als im Segment Isotope Products, ein Großteil des Umsatzwachstums im Gewinn niederschlägt.

Das Segment Strahlentherapie (bisher: Therapie) konnte erwartungsgemäß den Rekordumsatz des Vorjahres nicht erreichen. Im Vergleichszeitraum wurden Gewinne aus dem Anlagenverkauf nach Russland realisiert. Vergleichbar sind somit nur die Zahlen innerhalb des Jahres 2011. Der Umsatz wurde gegenüber dem Vorquartal leicht gesteigert. Das EBIT liegt mit 0,6 Mio. EUR unter dem direkten Vorquartal, da die Entwicklungskosten gestiegen sind. Umfassende Aussagen zum Segment Strahlentherapie können dem zeitgleich erscheinenden Quartalsbericht der Eckert & Ziegler BEBIG S.A. (bisher: IBt S.A.) entnommen werden (www.bebig.eu).

Im Segment Umweltdienste ist der Umsatz mit externen Kunden gegenüber dem Vorjahr konstant. Da jedoch Aufträge auch konzernintern vergeben und zudem Kosten gespart wurden, fallen im Gegensatz zum Vorjahr keine Verluste mehr an.
Für das Geschäftsjahr 2011 werden Umsätze zwischen 110 und 120 Mio. EUR und ein Ergebnis nach Steuern und Minderheiten von mindestens 10 Mio. EUR (EPS 2,00 EUR) erwartet. Bis Ende 2014 geht der Vorstand von einer profitablen Umsatzerhöhung auf etwa 200 Mio. EUR pro Jahr aus.

Die Eckert & Ziegler Gruppe gehört mit rund 580 Mitarbeitern zu den weltweit größten Anbietern von isotopentechnischen Komponenten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin.

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Eckert & Ziegler Strahlen und Medizintechnik AG
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Quelle: Eckert & Ziegler Strahlen und Medizintechnik AG