News: Hansa Group AG

Geschäftsverlauf Januar bis März 2011

Umsatz und Ergebnisentwicklung im ersten Quartal 2011

Der HANSA Konzern hat im Zeitraum Januar bis März 2011 einen Konzernumsatz in Höhe von 82,9 Millionen Euro erzielt und damit den Vorjahreswert um 14,7 Millionen Euro (+ 21,5 %) übertroffen. Diese Steigerung ist vor allem auf die im Berichtszeitraum erfolgte Einbeziehung der Luhns GmbHzurück zu führen, die seit Mai 2010 zum HANSA Konzern gehört.

In den ersten drei Monaten des Jahres 2011 war das Konzernergebnis im Vorjahresvergleich rückläufig und lag per 31. März 2011 bei 0,6 Millionen Euro (Vorjahr 1,5 Millionen Euro). Diese Entwicklung resultiert zum einen aus einem außerordentlichen Anstieg der Rohstoffpreise im Berichtszeitraum und zum anderen aus den Kosten der laufenden Umstrukturierungsprozessen im Konzern, die erst im weiteren Jahresverlauf abgeschlossen sein werden.

An den für den HANSA Konzern relevanten Rohstoffmärkten waren zwischen dem vierten Quartal 2010 und dem ersten Quartal 2011 Preissteigerungen von bis zu teileweise 80 % zu verzeichnen, die Rohstoffkosten im Wesentlichen von den der dramatischen Preisentwicklung bei Mineralöl und Palmkernöl getrieben wurden. Rohstoffkostenveränderungen können grundsätzlich nur mit einem gewissen Zeitverzug von ein bis zwei Quartalen durch die verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette über die Verkaufspreise weitergegeben werden. Je länger die Wertschöpfungskette ist, bzw. je mehr Wertschöpfungsstufen sie hat, desto länger dauert dieser Weitergabeprozess in Gänze an. Da die Kalkulation im HANSA Konzern einen hohen Materialeinsatzanteil ausweist, schlagen Veränderungen der Rohstoffkosten temporär immer auf das Ergebnis einer Stichtagsbetrachtung durch. Im Zeitverlauf mehrere Quartale nivellieren sich diese Effekte z.T. durch gegenläufige Materialkostenentwicklungen aber vor allem durch Verkaufspreisanpassungen.

Die derzeit laufende Verlagerung des Standortes Bopfingen nach Genthin bei gleichzeitiger Produktions- und. Lieferungsfortführung hat im ersten Quartal zudem kurzfristig zu erhöhtem Aufwand, insbesondere im Bereich der Produktions- uns Logistikkosten geführt. Die Verlagerung wird voraussichtlich im Juli 2011, und damit 2 Monate früher als geplant, erfolgreich abgeschlossen. Dann werden die Kosten-Synergieeffekte aus dieser Maßnahme in der Kalkulation sichtbar werden. Synergieeffekte aus der Umstrukturierung werden entsprechend erst für die zweite Jahreshälfte erwartet.

Ausblick
Nachdem die Rohstoffpreise im April zunächst ihren Gipfel erreicht haben, sind sie im Mai erstmals seit langem wieder rückläufig. Für das Segment Produktion/Dienstleistung erwartet der Vorstand bis zur Inbetriebnahme der Tensidanlage in Genthin und unter Einbeziehung der Produktionskapazitäten der Luhns GmbH ein leichtes Umsatzwachstum aufgrund der guten Auftragslage bzw. leicht steigenden Absatzzahlen.

Das Segment Handel dürfte wegen des anhaltenden Preisdrucks durch die Rohstoffmärkte nur ein geringes Absatzwachstum aufweisen. Allerdings ist aufgrund der durch der Rohstoffpreisverlauf getriebenen Entwicklung der Verkaufspreise auch in diesem Segment ein Anstieg des Umsatzes zu erwarten.

Durch entsprechende Verkaufspreiserhöhungen über sämtliche Stufen der Wertschöpfungskette können die Rohstoffkosten nach Auffassung des Vorstands nun sukzessive an den Endabnehmer weitergegeben werden. Für das Geschäftsjahr 2011 erwartet der Vorstand nach aktuellem Stand ein konstantes Ergebnisniveau im Vergleich zum Vorjahr.

Langfristig erwartet der HANSA Konzern mit dem laufenden Aufbau und der effizienten Integration der Wertschöpfungskette über die verschiedenen Wertschöpfungsstufen die Synergien zu realisieren, damit nachhaltig positive Effekte bei der Umsatz- und Ergebnisentwicklung erzielt warden können.

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Der Vorstand

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Quelle: Hansa Group AG