curasan AG

Ad-Hoc vom 22. Juni 2017

Gewinnwarnung aufgrund erwarteter Steuernachzahlung für 2008

- Risiko einer erhöhten Steuerbelastung aus 2008
- Ergebnisausblick muss korrigiert werden
- Umsatz- und Geschäftsentwicklung unverändert positiv

Kleinostheim, 22. Juni 2017 - Der Vorstand der curasan AG (ISIN DE0005494538) wurde heute im Anschluss an ein Arbeitsgespräch mit den Finanzbehörden im Rahmen einer seit 2013 laufenden steuerlichen Betriebsprüfung überraschend darüber informiert, dass gegenüber der Gesellschaft voraussichtlich Steuernachforderungen von bis zu 800 TEUR erhoben werden.

Hierbei geht es um die bereits im Jahr 2008 veräußerten dentalen Geschäftsaktivitäten an die Riemser Pharma GmbH und deren Bewertung. curasan wird alle Schritte einleiten, diesen Betrag zu reduzieren und zu gegebener Zeit die möglichen Rechtsmittel prüfen.

Bei Abschluss der Verkaufsverträge hatte sich die curasan AG anwaltlich und steuerlich beraten lassen und danach die Steuererklärung an das zuständige Finanzamt übermittelt. Da die Finanzbehörde diese Steuererklärung unter Vorbehalt der Nachprüfung wie veranlagt beschied, konnte die Gesellschaft davon ausgehen, dass ihrem Ansatz gefolgt wurde.

Innerhalb einer seit 2013 laufenden Betriebsprüfung wurde von den Behörden ein neuer Bewertungsansatz gewählt, der auf einer veränderten Allokation der einzelnen Vertragsbestandteile basiert, was einen wesentlichen steuerlichen Einfluss hat.

Die Gesellschaft wird daher im zweiten Quartal 2017 dieses Risiko entsprechend bilanzieren, was das Konzernergebnis nach Steuern belasten wird. Somit wird die im bisherigen Ergebnisausblick genannte Bandbreite hinsichtlich des Nettoergebnisses voraussichtlich nicht erreicht werden können.

Das Unternehmen nimmt an, dass eine sich möglicherweise ergebende Zahllast mittelfristig wirksam wird und mit den Finanzbehörden eine Ratenzahlung vereinbart werden kann.

Unabhängig davon geht curasan weiter von der für 2017 erwarteten Umsatzsteigerung aus. Das operative Geschäft ist von der Sonderbelastung nicht betroffen.



Über das Unternehmen

curasan entwickelt, produziert und vermarktet Biomaterialien und andere Medizinprodukte aus dem Bereich der Knochen- und Geweberegeneration. Als Branchenpionier hat sich das Unternehmen vor allem auf synthetische Knochenersatzstoffe zur Verwendung in der Orthopädie sowie der dentalen Implantologie spezialisiert. Zahlreiche Patente und eine umfangreiche Liste an wissenschaftlichen Dokumentationen belegen den klinischen Erfolg der Produkte und die hohe Innovationskraft von curasan. Weltweit profitieren chirurgisch tätige Zahnärzte, Implantologen und Mund-, Kiefer,- Gesichtschirurgen sowie Orthopäden, Traumatologen und Wirbelsäulenchirurgen vom hochwertigen und anwenderorientierten Portfolio des Technologieführers. Das Unternehmen unterhält seinen eigenen Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandorts in Frankfurt/Main, dessen Ausstattungsniveau höchste Ansprüche erfüllt und der von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) sowie anderen internationalen Behörden erfolgreich auditiert ist. Neben dem Stammsitz betreibt der Konzern eine Tochtergesellschaft, curasan Inc., im Research Triangle Park in der Nähe von Raleigh, N.C., USA. Die Aktien der curasan AG sind im General Standard an der Frankfurter Börse gelistet (ISIN: DE 000 549 453 8).



Unternehmen

curasan AG
Lindigstr. 4
63801 Kleinostheim
Deutschland

Tel. +49 6027 40 900-0
Fax +49 6027 40 900-29
Internet: www.curasan.de

ISIN: DE0005494538
WKN: 549453

Indizes: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard)

Börsen: General All-Share, CDAX, DAXsector All Pharma & Healthcare, DAXsubsector All Biotechnology

Quelle: curasan AG

Ansprechpartner

Thomas Stewens

Telefon: +49 (0)69 - 71 91 838-10

E-Mail

Dominik Glier

Telefon: +49 (0)69 - 71 91 838-20

E-Mail

Momentum

Gerne informieren wir Sie regelmäßig mit unserer Monatspublikation "Momentum" kostenlos per Email zu relevanten Kapitalmarktthemen, Neuemissionen und dem aktuellen Geschehen rund um Börse und Unternehmen

Mehr erfahren